• Erfolg kommt von „erfolgen“

    Seit 25 Jahren im Training

    Seit Freitag, dem 2.11.1990, also seit mehr als 25 Jahren, bin ich nun Trainerin. Viele andere hab ich ausgebildet. Hätte ich damals auf mein Umfeld gehört, wäre mein Beruf ein anderer. Meine Überzeugung: finde den Traumjob in dir, nicht am Markt!

    NL-Redaktion: Was bedeutet für Dich Erfolg?

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    Tatjana Lackner: „Erfolg“ per se bedeutet: beruflich und wirtschaftlich aufzusteigen, ohne dabei im Privatleben emotional „in Konkurs“ zu gehen. Ich verstehe darunter, in der eigenen Stadt mit seinem Namen für Qualität und gute Leistung zu stehen und dabei Ecken und Kanten zu behalten. Persönlich prüfe ich regelmäßig, ob ich geistig, körperlich und seelisch fit bin, mich weiterbilde und den Biss bzw. das Charisma nicht verliere. Erfolgreich bleibt nur, wer die Systeme unserer Welt durchschaut, hinter die Kulissen blickt und am Puls der Zeit denkt. „Erfolg“ hat jedoch auch zu tun mit „erfolgen“!

    Für Unternehmer gilt: Wer die ersten drei Jahre nicht mit vollem Einsatz arbeitet, macht etwas falsch. Wer jedoch Jahre später noch immer so im Hamsterrad läuft wie in der Gründungszeit, der macht es auch nicht richtig. Mein Motto: „Arbeite hart, aber nicht für die Klinik!“Weiterlesen

  • Stimme und Sprache im Job

    Jobcoaching: Rhetorische Intelligenz

    Der Mensch selbst ist ein Instrument und naturgemäß stets daran interessiert wohl und eindrucksvoll zu klingen. Wir teilen uns über Laute und Töne mit. Das war schon in der Urzeit so. Klar achten wir deshalb darauf, wie wir uns anhören oder andere klingen. Dunkle Stimmen wirken besonders in Bewerbungssituationen vertrauenswürdiger, kompetenter und präsenter als kleine Piepsstimmen. Die eigene Stimme bewusst auszubilden und gute Sprechtechnik zu erlernen, ist für die Karriere manchmal wichtiger, als der universitäre Abschluss. Im Medienzeitalter ist es problematisch überhört zu werden. Weder Leisesprecher, Näsler, noch Dampfplauderer oder monotone Fadtexter werden im Business geschätzt.

     Interview in der Tageszeitung "Salzburger Nachrichten" zum Thema "Karrierefaktor Kommunikation":
    http://www.salzburg.com/nachrichten/rubriken/bestestellen/karriere-nachrichten/sn/artikel/karrierefaktor-kommunikation-111848/

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  • Gemeinwohl – zum Wohle aller?

    Felber zwischen Keynes, Marx & Co

    Im AHS-Schulbuch für Geografie und Wirtschaftskunde (Veritas) in der Übersicht der Wirtschaftstheorien zwischen Keynes, Marx, Friedman und Hayek findet sich auch Christian Felber neuerdings. Tatjana Lackner traf den sympathischen Tänzer und WU-Lektor, Keynote-Speaker und 14-fachen Buchautor Christian Felber – die beiden hatten viel Freude aneinander. Neben einem heiteren und flotten Diskurs wurde bald klar: menschlich ist die Schnittmenge beider groß, inhaltlich ergaben sich einige Fragen:

    Tatjana Lackner: „Fällt Dein Engagement unter das „Robin-Hood-Sydrom“? Den Reichen weniger den Armen mehr? Das ist dann zum Wohle aller?

    Christian Felber: „Mein Engagement ist wert- und sinnorientiert, liberal und demokratisch. Was das „Gemeinwohl“ ist, kann nur einen demokratischen Prozess ergeben. Für diesen setze ich mich ein. Für mich bedeutet liberal, dass alle gleiche Freiheiten, Rechte und Chancen genießen. Das bedarf wiederum einer Verringerung der Ungleichheit. Derzeit braucht es sicherlich eine Umverteilung von Superreich zur Unterschicht. In einer Gemeinwohl-Ökonomie würden so extreme Klüfte wie heute gar nicht mehr entstehen, weil leistungsgerechter entlohnt würde. Weiterlesen

  • Neid spielt in der Kommunikation eine große Rolle

    Interview: Neid die grüne Kröte in der Kommunikation

    Neid ist ein spannendes Thema. Jeder ist it Neid schon mal in Berührung gekommen. Hier ein Auszug für das Magazin „Feminess“:

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    Feminess: Wir leben in einer Neidgesellschaft. Tatjana, Du hast diesem Thema ein ganzes Kapitel in Deinem aktuellen Bestseller „Die Kommunikationsgesellschaft – Lackners Labor“ gewidmet. Warum?

    Tatjana Lackner, Kommunikations- & Verhaltens – Profilerin: „Neid ist die einzige Todsünde, die keinen Spaß macht“, schreibt der amerikanische Essayist Joseph Epstein in seinem Buch „Neid – die böseste Todsünde“ und trifft auch evolutionspsychologisch den Nagel auf den Kopf. Diese üble Charaktereigenschaft verbreitet sich wie ein Virus unter uns Menschen, was sich am Begriff „Neidgesellschaft“ ablesen lässt. Kulturelle Unterschiede sind zweifelsohne erkennbar: wer es dank seiner Arbeit und Anstrengungen in Amerika zu etwas bringt wird herzlicher und begeisterter angefeuert, als im deutschsprachigen Raum. Hier versteckt man seinen Besitz lieber und sticht besser nicht aus der Masse heraus. Wer sich doch exponiert, der muss mit gesellschaftlichem Mobbing zu Recht kommen und das beginnt häufig schon in der eigenen Familie. Weiterlesen