• NEU: Selfie-Video-Methode

    1, 2, 3 und los geht’s!

    Du nimmst mit dem Smartphone ein Selfie-Video von Dir auf. 1-2 Minuten sind eine optimale Länge, dann klappt es auch spielend leicht mit dem Upload.

    Achte bitte darauf, dass Mikrophonbuchse und Kamera frei bleiben und Du sie nicht mit der Hand verdeckst, damit ich deine Stimme klar hören und deine Mimik gut lesen kann. Halte Dein Handy ruhig und wiederhole zuerst die angeführten Fragen, ehe Du darauf antwortest.


    Diese drei Fragen sollen Dich durch Dein Kurzvideo führen:

    1. Wie heißt Du?

    Bitte sag mir langsam und deutlich Deinen Namen und wie alt Du bist.

    2. Worum geht es Dir?

    Geht es bei Dir um eine Job-Bewerbung, Deine Wirkung auf andere im Allgemeinen oder um das Liebesleben?

    3. Wo siehst Du selbst bereits Lernfelder?

    Wenn Du Dir beispielsweise eine Eigenschaft kaufen könntest, was wäre das dann und warum gerade diese?


    Sobald Dein Kurzvideo bei mir eingelangt ist mache ich mich an die Arbeit. Gib mir eine gute Woche und Du bekommst einen Link zum Analyse-Video zugemailt:

     http://www.profilingvideo.com
     http://science.apa.at/rubrik/bildung/Arbeitssuche_Nachhilfe_fuer_den_ersten_Eindruck_per_Selfie-Video/SCI_20170113_SCI833891788

     

     

     

  • 9x besser sprechen

    Rhetorik mit Vorsatz 2017

    Nein, die Pille für brillante Sprache gibt es nicht. Wer sich jedoch mehr aus der Umsetzung macht als aus Vorsätzen, der findet hier Tipps zu 9x besser sprechen:

    • Starte bei „haarigen Themen“ ruhig mal mit der Meinung des anderen! Damit wirkst Du kooperativ. Vorteil: Du hast alle Deine Argumente noch im Köcher, wie Pfeile. „Okay nehmen wir mal Dein Argument von eben (kurz!! zusammengefasst)… ich höre hier schon die kritischen Stimmen im Unternehmen, die uns entgegnen: … Was sagst Du ihnen?“ Langsam, kaum merkbar werden die Argumente des Gegenübers unterwandert. Schon bald kannst Du deine eigenen Ideen als konstruktive Vorschläge vorstellen.
    • Kurze, statt lange Wörter! Lange Wörter schrecken Zuhörer ab und vernichten Bilder im Kopf. Niemand stellt sich etwas unter „Machbarkeitsstudie“ vor. „Kompetenz“ ist klarer als „Kompetenzbereich“ oder „Kompetenzerhebung“.
    • Weg mit rhetorischen Variablen! Variable waren schon im Mathe-Unterricht Platzhalter. Sie sind anonym. „Irgendwie (wer?) sollten (sollen wir oder was?) wir (wer genau?) langsam (ab wann?) schauen (?), dass wir (wer nun?) in diesem Bereich (wo konkret?) für Verbesserungen (woran meßbar?) sorgen.Bravo! – Ein Satz mit mindestens 7 Variablen und einem Konjunktiv. Wer? macht was? bis wann? All diese Fragen bleiben völlig offen.
    • Verwende Dein Handy als Coach! Wir alle tragen kleine Tonstudios in unseren Taschen und verwenden sie nur zum Telefonieren. Wer sich die Argumente der nächsten Gehaltsverhandlung mal selbst vorspricht, der hört klar: wo hapert es noch? Fehlt die Nutzenargumentation für den Chef? Ist die Tonart sympathisch?
    • Stelle Relationen her! (lat. relatio „Beziehung“) Gibt es „Verhältnisse“ zwischen Dingen, Personen und Zusammenhängen? Nur wer Beziehungen erkennt kann sie auch benennen. Oft hilft die einfache investigative Frage: „Wem nützt das?“
    • Lerne Sprechdenken! Der schlagfertige Sprechdenker entwickelt Sichtweisen aus der Live-Situation. Der Entscheidungsdenker hingegen bildet sich zuerst seine eigene Meinung und kann erst danach darüber reden. Damit ist ihm der flexiblen Sprechdenker jedoch stets einen Schritt voraus.
    • Arbeite an deiner Sprache! Wer holprig redet darf sich nicht wundern, wenn er nicht gerade zu den Aushängeschildern seines Unternehmens gehört. Wir leben in einer auf Sprache zentrierten Gesellschaft und auch noch in einer Zeit, in der sowohl Techniker, Bio-Bauern ja selbst Winzer aus gutem Grund reden lernen.