• Gehaltsverhandlung ist keine Poolparty

    Gute Redner (m/w) verdienen besser

    geldEs ist erwiesen, dass gute Rhetoriker besser verdienen, weil ihnen mehr zugetraut wird und sie hörbar den besseren Eindruck machen. Sie bekommen den besseren Kundenstock im Vertrieb und preschen schneller nach vorne. Wer zögerlich ist, umständlich formuliert oder nur einsilbig antwortet überzeugt eben nicht. Auch Blender, die zwar viel schwadronieren, aber kein Gesprächsziel verfolgen bleiben auf der Strecke. Wer im Vertrieb die Chance auf ein größeres und finanziell gutes Kundensegment bekommt, der hat die Nase vorne.

    Nein, eine Gehaltsverhandlung ist keine Poolparty. Wer führen will muss reden können!. Das verbale Charisma verbessern heißt, seinen Erfolg selbst in die Hand zu nehmen. Weiterlesen

  • Das Bewerbungs-Geheimnis

    Richtig bewerben = die Bedürfnisse des neuen Dienstgebers erfassen! Wer und was werden gebraucht?

    Schnell wird noch der Lebenslauf frisiert, das Foto aktualisiert und gedanklich versucht, über die Erfolgslücken im beruflichen Werdegang hinweg zu argumentieren. Wer vor einem Hearing, Assessment oder der nächsten Jobbewerbung steht, der sollte sich jedoch einerseits um die eigene Performance im Interview kümmern und auch recherchieren: Was sind die aktuellen Bedürfnisse meiner Dienstgeber?

    Wie nützlich sind Sie wirklich?

    Bewerber (m/w), die überlegt haben, was konkret sie dem Unternehmen BRINGEN, sind deutlich interessanter als jene, die abstecken, wodurch sie selbst in der Karriereplanung vom neuen Haus profitieren möchten. Ich-linge und Egoshooter wirken für die neuen Dienstgeber weniger attraktiv.

    In den letzten zwanzig Jahren haben sich mehrere hundert TrainerInnen an der Schule des Sprechens beworben. Nicht alle sind an den fachlichen Hürden gescheitert. Viele waren auf ihrer Seite des Tisches zu bemüht, mich für IHRE Weltanschauung zu begeistern und haben sich hingegen zu wenig Interesse für UNSEREN Schulkosmos gezeigt. Als zukünftige Chefin verstehe ich mich jedoch als „Kundin meiner Mitarbeiter“ und erwarte, dass diese sich für meine Bedürfnisse und Ideen interessieren. Gerne auch mal umgekehrt. Wenn allerdings das Erstgespräch bereits zur Personality Show verkommt, dann will ich lieber nicht kaufen. Weder die Arbeitsleistung der grundsätzlich tadellos ausgebildeten Bewerber, noch deren Ego.

    Fragen sind Interessenssignale!

    samp07e0691acde01592„Haben Sie noch Fragen?“ – Bewerber (m/w), die daraufhin gar nichts vom potentiellen Dienstgeber wissen möchten, machen einen bemerkenswert anspruchslosen Eindruck. Wer auf der anderen Seite nur rund um die eigenen Bedürfnisse kreist, weist sich als Ich-ling aus und wirkt wenig Erfolg versprechend auf den Chef in spe. Pseudo-clevere Lastminute-Verhandler, die nur die eigene Startposition verbessern wollen, sind schlicht dreist und schüren sogar Misstrauen.

    Lieber unterhalten wir Unternehmer uns mit Menschen, die sich Gedanken zum Erlebnisraum der Firma machen. Personen, die von Beginn an nur ihren eigenen Vorteil thematisieren und Chefs hörbar „benützen“ wollen, um weiter zu kommen punkten in einem KMU nicht. In großen Konzerne hingegen lässt sich diese Gangart vielleicht hinter dem Label „berufliche Zielstrebigkeit“ verstecken.

    Vermeiden Sie Ich-ling Fragen:

    • „Auf welche Weiterbildungsmaßnahmen darf ich mich jetzt schon freuen?“
    • „Wie sehr lässt sich mein Arbeitsplatz von mir umgestalten?“
    • oder „Kann ich auch schon diesen Juni drei Wochen am Stück auf Urlaub gehen?“

    Besser:

    • „Wohin entwickelt sich die Branche Ihrer Meinung nach in den nächsten fünf Jahren?“
    • „Welche Schnittpunkte gibt es zum Mitbewerb?“
    • „Welche Persönlichkeiten haben das Unternehmen über die Jahre geprägt? Wer arbeitet davon noch aktiv mit?“

    Soforthilfe:

    dragimage-025Sie vereinbaren einen Termin für den Bewerbungs-Check (€ 120,–). Bringen Sie Ihren Lebenslauf und die Bewerbungsmappe mit. Den Rest erledigen wir für Sie! Anmeldung: 0043-1-5138710

     

     

     Hier geht es zum Kurzvideo auf YouTube: Bewerbungstipps
     Hier geht es zum Kurzvideo auf YouTube: Bewerbung & Eigenmarketing
     Hier geht es zur Unternehmensbewertung der Schule des Sprechens auf kununu: Bewertung des Dienstgebers
  • Hearings & Assessments

    Castingshows im Business?

    Geh vor dem Hearing zum Kommunikations-Profi!

    Hearings scheinen die Business-Übersetzung von Castingshows zu sein. Auch ich stelle seit einigen Jahren einen zunehmenden Hype fest, der nicht nur die öffentlichen Ausschreibungen für hohe Ämter betrifft. Warum sich vorbereiten? Nun, neben dem fachlichen Knowhow ist es wohl besonders das verbale Charisma, das in die alles entscheidende Hearing-Runde aufsteigen lässt. Gerade für Führungsfunktionen trauen Juroren Bewerbern mit souveräner Redner-Performance mehr zu. Jene, die zögerlich sind, viel herumreden und kein Gesprächsziel verfolgen haben oft das Nachsehen. Zudem ist ein Hearing immer auch eine enorme Möglichkeit des Selbstmarketings. Das „eigene Label“ zu präsentieren und die Verantwortung dafür zu übernehmen, wie Arbeitsideen und biografische Inhalte transportiert werden ist durchaus genussvoll. Blender haben es hier nicht zwingend leichter. – Manchmal sind die Blender sogar schon anwesend – und zwar in der Hearing-Kommission.

    Was sind die häufigsten Ängste der Bewerber?

    Immer noch ist die häufigste Frage, die ich täglich in der Praxis erlebe: „Frau Lackner, glauben Sie, ist das Rennen politisch schon gegen mich entschieden?“

    Erkenntnis Nummer 1: Ja, wir leben in einer „geschobenen Wirtschaft“, sich jedoch die Sache ganz leicht zu machen in dem man generell behauptet „alles wäre längst politisch entschieden“ ist fad und gestaltungsohnmächtig. Weiterlesen