• Warum wird im Urlaub so häufig gestritten?

    Im Alltag gehen wir arbeiten, wenigstens eine Mahlzeit essen wir getrennt von unseren Lieben, wir lesen verschiedene Zeitungen und konsumieren divergente Medien. Wir schauen beispielsweise unterschiedliche Spartenkanäle … – alles getrennt vom Partner. Und im Urlaub haben wir dann noch weniger Raum und kleben dafür um so mehr aufeinander – Reibung erzeugt dann nicht immer Wärme im Familiensystem. Zudem erwarten wir von der schönsten Zeit des Jahres viel zu viel.

    Was dagegen tun?

    d9937901-7d23-448b-87b5-e5f664a503b9Besser wir trennen zuerst zwischen Wünschen und Bedürfnissen. Niemand kann schließlich Gedanken lesen – auch unser Partner nicht. Sie wünscht sich auf den angebotenen Ausflug mitzufahren? Dann soll sie das machen. Gerne gut gelaunt und auch alleine. Papa mag ein Bier? Der Sohn ein Eis? Selber holen! Wenn sich jeder selbst organisiert und nicht laufend für die anderen, dann hat das den Vorteil: Niemand fühlt sich undankbar behandelt und jeder bekommt, was er wirklich möchte. Das klingt doch gut. Ja, und damit kommen wir zum nächsten Punkt. Ihr Strandspaziergang wird angemeldet und für danach gleich ein Date vereinbart – natürlich nicht mit Fremden, sondern mit dem Partner. Das bedeutet Alleingänge werden angekündigt und dann wird wieder ein gemeinsamer Treffpunkt ausgemacht, zum Beispiel an der Poolbar. Diese Dates sind Wir-Momente für die Paare. Und beim Alleinausflug in die Stadt kann man dann Fotos machen und anschließend dem Partner zeigen, was man Neues entdeckt hat. Vielleicht kommt er am nächsten Tag dann sogar mit.Weiterlesen

  • Atemtraining

    Atem ist Leben

    Der Urlaub steht vor der Tür und für manche Destinationen, die höher gelegen sind braucht der vielreisende Besucher gute Lungenflügel. Egal, ob beim Bergwandern im Hochland Boliviens oder in den Rocky Mountains. – Überall, wo es hinaufgeht wird die Luft dünner und der Druck auf unseren Organismus steigt. Wer schon im Flachland unter Kurzatmigkeit leidet, dem wird es in den Anden oder beim Bergsteigen in der hohen Tatra nicht besser ergehen. Richtig atmen können Sie bei uns in nur wenigen Stunden trainieren. Der Unterschied beim Luftholen wird für Sie die wahre Erholung.

    Das Frühjahr ist nun nach einigem Bitten doch noch zu uns gekommen und die Läufer strömen wieder in Scharen durch unsere Straßen. Manche laufen früh morgens, andere am Abend. Wichtig: Laufen ohne Schnaufen lautet die Devise! Auch für unsere Stimme und die Modulation ist die richtig gebildete Luftsäule wichtig. – Die damit verbundene Tiefatmung ist dafür Voraussetzung. Viele Hobbyläufer haben mir schon erzählt, dass sie erst nach ihrem Atemtraining bei uns wirklich erlebt haben, wie sie ihre Zwerchfellmuskulatur und die Flanken optimal einsetzen.

    Fazit: Egal, ob im Urlaub oder beim Laufen: 1-2 Stunden Atemtraining garantieren genug Puste für den ganzen Sommer!

  • Facebook richtig einsetzen

    Es ist populär auf Facebook hinzuhacken. Datenklau, Cybermobbing, Shitstorms und vielerorts unklare Rechtslage samt Online-Einbahnen. Stimmt alles! Ängstigt auch mich. Ich kann wenig anfangen mit Haustieren und Embryos, die bereits Profile haben.

    Alleine in Österreich haben mehr als 80.000 Haustiere auf Facebook ein Profil.

    Kinder, die vor dem 13. Lebensjahr unerlaubter Weise einen Account eröffnen, verstoßen klar gegen die Mitgliedschaftsregelung. Ich habe meiner Tochter erst mit 15 Jahren erlaubt eingeschränkt dabei zu sein. Das gilt auch für meinen kleinen Sohn. Warum? Über Jahre kleben die digitalen Sünden im Netz der Google-Giftspinne und warten darauf, entdeckt zu werden. Mobbing tut dann weh, ist peinlich und wird lange konserviert. Das alles ausgerechnet in einer digitalen Welt, in der man über ein tadelloses Online-Profil verfügen sollte und gemocht werden will. Bei besonders jungen Damen beispielsweise gewinnt man auf Facebook den Eindruck: Sie brauchen dringend mehr Kleidung und vor allem einen Duden! Viele lassen ahnen, wie kaputt ihr „Ich“ im feschen Bikini bereits ist.

    Früher war Kontakthalten schwieriger

    Mein Vater in Bolivien hat Facebook, Freunde in Lissabon haben Facebook, Radiokollegen in London ebenso, … . Erst seit wir auf Plattformen miteinander vernetzt sind können wir unmittelbar teilhaben am Leben des anderen. Briefe & Fax waren in der guten alten Zeit zwar eine Möglichkeit , aber keine äquivalente Alternative um engen Kontakt zu halten. Natürlich haben wir über 11.000 Kilometer hinweg auch versucht in Verbindung zu bleiben, doch seit es WhatsApp und vor allem Facebook gibt haben wir laufend Kontakt. Wie wohltuend! Ich sehe auf den Bildern, wie viel Spaß meine Geschwister bei der letzte Geburtstagsfeier hatten und muss mir die Highlights nicht erst drei Wochen später in knappen Briefzeilen erzählen lassen. Das meiste habe ich früher wahrscheinlich gar nicht erfahren.

    Viele User nützen diese Plattform weltweit um sich über Grenzen und Kilometer hinweg gedanklich auszutauschen und in Kontakt zu bleiben. Eine Milliarde Menschen haben Mark Elliot Zuckerberg zum bislang jüngsten Selfmade-Milliardär gemacht.

    Wäre Facebook ein Land, dann hätte es mit einer Milliarde Einwohnern bereits so viele „Bürger“ wie China.

    Dort selbst aktiv ein Profil zu bewirtschaften, Gedanken zu säen und zeitnahes Feedback dafür als Ernte zu bekommen, ist durchaus befriedigend. Wenn sich auch andere interessieren für das eigene Leben und Anteil nehmen am bebilderten Tagebuch, schafft das Verbindungen und hinterlässt ein gutes Gefühl. Oft wollen nicht einmal unsere Eltern so genau wissen, wie der Urlaub heuer war oder was am neuen Kinofilm gefallen hat und warum uns aktuelle Lebensthemen auf die Seele schlagen. Weiterlesen