• Sprecherausbildung in Wien

    Tatjana Lackner, Talente- & Stimmen-Scout, eröffnete 1994 DIE SCHULE DES SPRECHENs. Sie startete sie mit einer hochkarätigen Trainer-Crew; Ihr Trainingskonzept wurde oft kopiert, nie erreicht!

    Sprechen beginnt mit dem Hören.

    Seit 25 Jahren macht sie jedes Erstanalyse-Gespräch persönlich. Hier entscheidet sich bereits wer aufgenommen wird in die Meisterklasse des Sprechens. Schließlich müssen die Ausbildungskosten retour verdient werden, das ist ein eisernes Gesetz in der Schule des Sprechens. Nicht jeder wird angenommen. Die meisten hier haben mit dem Sprechen als Zweitjob begonnen.

    Gute Sprecher zeichnet aus, dass sie uns nicht stören beim Zuhören. Wir hören gerne hin und stellen uns den gesprochenen Text bildhaft vor. Profisprecher schaffen es mit ihrer Stimme Landschaften vor unserem inneren Auge entstehen zu lassen. Ein Maler hat seinen Pinsel und hunderte Farben. Sprecher haben nur ihre Stimme und die richtige Aussprache, um in uns die gleichen Bilder entstehen zu lassen. Sie schaffen es, dass wir uns ganz auf den Inhalt des Erzählten konzentrieren. Betonungsfehler sind Gift beim Zuhören. Falsche Sinnbögen oder zu hohes Lesetempo schmeißt uns beim Hörverstehen aus der Kurve und wir schalten den Gedankenmotor ab. Menschen, die ungenau oder getragen langsam Sprechen nerven. Weder wollen wir mit „Silben- und Endungsfressern“ reden, wo wir die Hälfte artikulatorisch kaum verstehen noch wollen wir in eine Trance geredet werden.

    Ich höre, ob jemand Talent hat.

    Beispielhafte Moderatoren- und Trainerkarrieren haben in der SCHULE DES SPRECHENS begonnen. Wer Moderator werden will oder beruflich mit seiner Stimme Geld verdienen möchte, der ist bei uns richtig. Viele namhafte professionelle Sprecher haben wir in den letzten Jahrzehnten ausgebildet. Manche hatten schon immer den Wunsch Synchronsprecher zu werden oder ein Hörbuch zu sprechen, andere suchten konkret nach einer Sprecherausbildung. Unsere Absolventen (m/w) sind die besten Referenzen und legen Zeugnis ab über unsere tägliche Arbeit. Alle verbesserten durch gezielten Stimmtraining und die richtige Sprechtechnik ihre Wirkung. Die persönliche Erfolgsstory jedes einzelnen Diploms ist das Geheimnis unseres guten Rufes. Unser Trainingskonzept wurde oft kopiert, nie erreicht! Die hohe Qualität der Ausbildung erreichen wir nur im Einzeltraining.

    Manche unserer Kunden haben zuerst nach einer Sprecherausbildung gesucht und sich gefragt: Wie wird man Radiosprecher? Gelandet sind sie dann bei uns in Wien. Und das aus gutem Grund! Viele dieser talentierten Menschen, ihre genialen Stimmen und die beruflichen Erfolge haben uns zum Marktführer im deutschen Sprachraum gemacht.

    Diese Qualität erreichen wir eben nur im Einzeltraining. Das beweist auch unser guter Ruf.

  • Fasten: Zeit für „Rede-Diät“

    Achtung: Verstecktes Fett!

     

    eigentlich, sozusagen, am Ende des Tages, sag ich einmal, irgendwie, natürlich,

    Während der Fastenzeit bietet es sich an, neben den leiblichen Sünden auch am sprachlichen Büffet Füllworte und Schachtelsätze zu reduzieren. Schon vor mehr als zehn Jahren habe ich die „Rede-Diät“ eingeleitet. Doch: Noch immer halten es viele Menschen mit ihrer Sprache wie mit ihrer Ernährung: zu viel, zu fett und wahllos.
    Wo lassen sich verdeckte Kalorien in der Kommnikation finden?

    • relativierende Füllworte
    • zu lange geschachtelte Sätze
    • Wortwiederholungen

     

  • Sprichst Du MINT?

    Sprache und die Art wie wir denken hängen zusammen – vergleichbar mit der Lunge und dem Sauerstoff, den wir ihr zuführen.

    Sprache – Spiegel der Gedanken

    Böse Zungen meinen die Auflösung des Akronyms „MINT“ wäre statt richtigerweise: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, viel eher: Mich Interessiert Nichts Tiefgründiges. Sprache und die Art wie wir denken hängen zusammen – vergleichbar mit der Lunge und dem Sauerstoff, den wir ihr zuführen. Es ist also nicht egal, wie wir unsere Bildung gestalten. Wer Schöngeistiges, wie Literatur für verzichtbare Deko hält, der darf sich nicht wundern, wenn die Alltagssprache unserer Kinder hörbar leidet und Silbe um Silbe vergilbt.
    Überall wird neuerdings MINT propagiert: Dabei geht es um Schulen, die Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik besonders fördern. Sie werden ausgezeichnet, als würden uns ausgerechnet diese Fächer vor Lese-Schlappen und Rechtschreib-Pleiten bei der Pisa-Studie retten?! Den Literatur-Unterricht aus den Lehrplänen zu streichen und die Textgeschichte unserer Spezis für Humbug zu erklären, gilt heute als akzeptierter Denkansatz. Wie traurig! Bildungsreformer und Humanist Wilhelm Humboldt war da schon vor 300 Jahren weiter:

    Die wahre Heimat ist die Sprache

    Technikverständnis ist wichtig und hat neben Humanismus Platz

    Auch heute gibt es zum Glück belesene Menschen, die diese Entwicklung für besorgniserregend halten. Konrad Paul Liessmann, Professor am Institut für Philosophie der Universität Wien, Autor und Literaturkritiker, spricht von der „Fächerdämmerung“ und davon, „dass Bildung nicht ausschließlich an Kriterien wie Nutzen, Anwendbarkeit und Effizienz gemessen werden kann.“
    Nein, es ist nicht verwerflich eine HTL zu besuchen oder sich seiner kaufmännischen Neigung entsprechend an einer HAK bis zum Abitur zu hanteln. Klar ist aber auch: Zeitgenössische Denker und gedankliche Kritiker werden wahrlich durch andere Schultypen gefördert. An genau diesen Köpfen fehlt es zurzeit gewaltig. Ingenieure brauchen wir auch. Gerne. Aber die gibt es von den Vereinigten Arabischen Emiraten bis Alaska bereits in vielen Disziplinen. Schön, dass sich das Technikverständnis für sie so schnell zu Geld machen lässt. Aber wäre es nicht wieder mal an der Zeit unseren Kindern auch zu vermitteln, dass es sich lohnt über Menschen, das Leben oder unser Verhalten miteinander nachzudenken.
    Abgesehen davon bietet gerade eine HTL selten die zweite lebende Fremdsprache. Selbst mit Englisch sieht es meistens im Vergleich zu einer allgemeinbildenden höheren oder gar internationalen Schule recht bescheiden aus. Was schade ist, denn die Welt spricht Englisch. Wichtig ist daher der Konversationsteil beim Spracherwerb, um sich international bewerben zu können oder mit anderen auszutauschen; statt nur die technischen Vokabeln zu kennen.
    Fazit: Denken muss regelmäßig trainiert werden. MINT spricht zwar praxisnahe, dafür oft verkürzt und wenig bildhaft; selten führen eben Techniker die besseren Kundengespräche. Wer sich also nur noch mit „Ding“-Dingen und nicht mehr mit Ideen befasst, dem wird man den beschränkten Gedankenradius bald anhören.

  • Arbeiten in der Zukunft

    Wir wählen schon heute auf digitalem Wege unsere: Jobs, Wohnungen, Autos und manche sogar ihre Partner. Doch überzeugen müssen wir nach wie vor analog. Wer gut reden kann hat hier klare Vorteile – auf Deutsch und Englisch!

    Wie sehen die Büros der Zukunft aus?

    Die Erste Bank in Wien legt mit ihrem Campus architektonisch klar vor. Dort setzt man schon jetzt vor allem auf Open Space. Jeder sitzt täglich wo anders und bei wem er will – gelegentlich auch mal beim Vorstand. Eigene Mitarbeiter führen wird dadurch eine Herausforderung. – Eine Katastrophe ist die Archivierung. Schließlich lässt sich noch nicht in allen Bereichen die Umstellung aufs digitale Zeitalter darstellen. Vieles ist daher noch problematisch. Jeden Tag aufs Neue seine Büroinfrastruktur, wie Zelte, aufzuschlagen und rein gar nichts in einen Kasten stellen zu dürfen ist manchmal eben unpraktisch. Wie sollte der moderne Arbeitsplatz aussehen, um möglichst effektiv, stressfrei und konzentriert arbeiten zu können? Leer! So wie es auf dem Schreibtisch aussieht sieht es oft auch in den Köpfen der Menschen aus. Probleme lösen heißt immer auch Strukturen schaffen, den Überblick behalten und Etappen sichern. Sanfte Disziplin braucht es deshalb schon in der Herangehens- und Arbeitsweise. Schließlich arbeiten nicht alle in kreativen Berufen. Und klischeekorrekt denkt auch nicht jeder Kreative an einem verwahrlosten Arbeitsplatz.

    Open Space Büros sind hell, ästhetisch und technisch top ausgestattet. Eine Katastrophe ist die Archivierung

    Wie kann bei solchen Arbeitsformen die Führungsebene organisiert sein? Gute Kommunikationsfähigkeit wird gefragter sein, denn je.  Um einmal mehr. Denn im Zuge der Jahrzehnte wurde sie immer wichtiger. Heute ist sie sogar Karriere entscheidend. Vor 60 Jahren hat natürlich auch schon die Nase vorne gehabt, wer gut reden konnte. Aber es gab auch scheue, introvertierte Menschen, die viel stärker geduldet waren als heute. Mangelnde rhetorische Fitness war noch kein Knockout-Kriterium auf dem Arbeitsmarkt. Logisch und aus der Historie erklärbar: Schließlich war gerade der deutschsprachige Raum nach der NS-Diktatur kommunikationstechnisch in einer Schockstarre und gute Rhetoriker sicherheitshalber von vornherein suspekt. Genau denen und ihren Worten ging man ja noch bis vor kurzem auf den Laim.
    Wer musste in den 1950er Jahren schon gut reden können? Gerade mal Lehrer, Pfaffen und Advokaten. Vertreter oder Verkäufer sollten an der Haustüre überzeugen und Abschlüsse bringen. Bei TV-Ansagerinnen reichte es völlig, wenn sie attraktiv waren und überhaupt reden wir hier von einer Zeit, in der Frauen noch bügeln und kochen konnten. Für Politik hat sich die Frau des Hauses lieber noch nicht engagieren. Auch von Sekretärinnen, Ärzten, Winzern oder gar Technikern hat keiner erwartet, dass sie präsentieren können.

    In welche Richtung entwickeln wir uns in Bezug auf neue Arbeitswelten?

    2030 klingt zwar noch weit weg; aber klar wird es Büros auch dann noch geben. Das Homeoffice deckt eben nicht alles ab – in einer auf Sprache zentrierten Gesellschaft. Die Telko oder Video-Konferenz ersetzen Live-Gespräche oder die Verhandlungs-Atmosphäre vor Ort nicht. Die meisten arbeiten daheim übrigens bedeutend mehr, weil sie nicht abgelenkt sind. Sie können zwar mal nach der Waschmaschine sehen und kommen dadurch auch mal zum Einkaufen, doch Freizeit haben sie durch den Arbeitsplatz daheim kaum gewonnen. Soziale Kontakte im Beruf pflegen oder Netzwerken geht von daheim aus schlecht. Besonders in Amerika haben ich viele privat verwahrloste Homeworker erlebt, obgleich sie für ihre Dienstgeber bestimmt hohen Output generiert haben.

    Coaching by phone beispielsweise ist in den letzten Jahren zu einem fixen Bestandteil meiner Arbeit geworden. Zu Beginn war ich skeptisch, aber mittlerweile sprechen die Ergebnisse für den Coach am Hörer. Ich habe mit Managern gearbeitet, von denen ich manche nicht persönlich getroffen habe und dennoch haben wir unser abgesprochenes Ziel erreicht.

    Für viele meiner Kunden war es in der heißen Phase vor einem Hearing oder direkt vor dem Presseauftritt ausgeschlossen vom Ruhrgebiet oder aus den Schweizer Bergen einen Tag lang zu mir nach Wien zu kommen. Umgekehrt konnte ich nicht in allen Fällen zu ihnen. Außerdem rechnet sich – selbst bei wichtigen Entscheidungsgesprächen – die Anreise aus Bregenz oder Graz nicht immer. Weiterlesen