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Statement

Lopez Jessica Elisa

Ankleiderin für Schauspieler; Kammerspiele Wien

Was verbindest Du mit Tatjana Lackner?
Selbstbewusstes Auftreten, starke Persönlichkeit und Emanzipation - rundum ein Mensch von dem man viel lernen kann. Sie hat immer den passenden Spruch für jede Situation.

Warum hast Du Dich für das Training an der Schule des Sprechens entschieden?
Weiterbildung ist mir wichtig, deshalb hab ich mich für das Training entschieden. Einen Vorteil der Schule des Sprechens sehe ich darin, dass man unterschiedliche Trainer hat und nicht einseitig geschult wird - dies war auch ein Grund mich dafür zu entscheiden.

Welchen Nutzen konntest Du aus Deinem Training ziehen?
Auf alle Fälle fällt mir das Lesen und Sprechen von Texten jetzt leichter weil ich nicht mehr die Unsicherheit habe wie man verschiedene Wörter aussprechen oder betonen soll. Ich übe auch heute noch mehrmals pro Woche mit den erhaltenen Zetteln - weiters hab ich mir anhand der Literaturliste 4-5 Bücher gekauft um mich auch laufend weiterbilden zu können. Für mich war die Ausbildung besonders wichtig um neue Erfahrungen sammeln zu können.

 


 

Nach dem Spin-Training sehe ich Tatjana Lackner als neugierigen Menschen, der immer gleich den Dingen auf den Grund geht. Weiters finde ich es erstaunlich wie man so viele Zitate und Redewendungen in seinem Kopf abgespeichert haben kann - und ich hab Probleme mir die Namen von ehm. Schulkollegen zu merken. Auf alle Fälle ist sie sehr aufgeweckt und aktiv und hat eine sehr direkte und bestimmte Art, was sie zur Leitung eines Seminars prädestiniert. Auf ganz eindrucksvolle Weise ist mir in Erinnerung geblieben welche Gefühle sie für das Bauernhaus am Lande hegt - was sicher damit zutun hatte, dass einer der Teilnehmer über Renovierungen an alten Bauernhäusern gesprochen hat.

Das Feedback war immer sehr offen und sehr direkt. Natürlich auch mit viel Wahrheit und Aufrichtigkeit, aber trotzdem sind es ja meist die wahren Kritikpunkte die am Schwersten treffen. Es war nicht so hart, wie es jetzt klingt, aber manches ist gesessen und hat bei mir durchaus Ehrgeiz geweckt. Auf bestimmte Art hab ich mich herausgefordert gefühlt. Also man kann sagen, dass die offene und direkte Kritik zu dem Wunsch geführt hat es besser machen zu wollen. Und wenn ich mich mit Samthandschuhen anfassen lassen möchte, dann kann ich das sicher überall bekommen. Nein - alle Kritikpunkte waren berechtigt und nicht überzeichnet, und ich denke nur dann hat so ein Seminar auch Wirkung auf Kunden.

Bei mir ist vorallem hängen geblieben, dass ich einfach zu launisch wirke. Ich lass mir also bei einer Präsentation emotional in die Karten schauen, und das war eine ganz wichtige Erkenntnis. Da hab ich noch einen Weg vor mir. Nutzenmäßig also heißt es für mich - man hat mir gezeigt wo ich stehe, und mir den Spiegel vorgehalten. Üben muss ich nun alleine, und den Weg zum besseren Präsentieren muss ich nun alleine bestreiten. Aber was ganz wichtig ist: Ich weiß woran ich üben muss. Und ich denke, dass ist der Nutzen, den ich aus dem Seminar hatte. Ich habe, dank der Hilfe von Tatjana Lackner, meine Schwächen gesehen und die muss ich nun in Stärken verwandeln. Für zwei Stunden Seminar ist dies eigentlich schon sehr viel!

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