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Statement

Ivenz Lenz

Pensionist

Wie hat Dir der Workshop mit Florentin Groll gefallen?
Der Mann ist ein Hammer! Für mich war das eine ganz wichtige Begegnung mit einem echten Könner. Er verstand es, bei jedem/er Teilnehmer/in, das heraus zu finden, was der/diejenige von sich vielleicht noch gar nicht kannte. Genial. Kreativ. Konkret. Praxisorientiert. Wird von mir weiterempfohlen. Versprochen.


Es ist die Zeit wieder einmal wie im Fluge vergangen. Das Programm war dicht, schon eingangs betonte Hans Georg Heinke, er wolle auf Grund der großen Teilnehmerzahl aufs Tempo drücken. Was der Qualität keinen Abbruch tat. Besonders schön war es, von den eigenen StudienkollegInnen kritisiert zu werden. Und dass es von Herrn Heinke nicht nur zugelassen, sondern wir von ihm aufgefordert wurden, es zu tun.


Trotz wenig Struktur - man steigt mal ab vom Pferd, lässt es grasen, sieht sich die Gegend an und reitet irgendwann einmal weiter - wenn Frank Hoffmann zu Lenz Ivenz sagt, als der mit seinem Text fertig ist, er könne sich beim Zuhören fallen lassen, da er zu keinem Zeitpunkt das Gefühl habe, der Sprecher würde sich beim Sprechen anstrengen, dann sollte man doch eigentlich sehr zufrieden sein, oder?


Nach diesem Workshop mit Martin Pfisterer kann ich nicht mehr nur sagen: "Er/Es hat mir gefallen!" Nein! Ich sage, er, die Arbeit mit ihm, hat mich geprägt und verändert. Und zwar so verändert, dass auch ihr, meine lieben Mitschüler, ihr Lehrpersonen, Du liebe Frau Direktor, ja ihr alle, ihr werdet es zu spüren bekommen. Hier ist kein Stein am anderen geblieben. Das Gebäude LENZ wurde neu errichtet. Und das hat Konsequenzen.

Es war ein intensiver Workshop mit Martin Loew-Cadonna, was den Austausch zwischen sämtlichen TeilnehmerInnen betraf.
Durch das gegenseitige Beurteilen, das auf einer sehr wertschätzenden Ebene stattfand und der in der Folge damit verbundenen Beobachtung, wie alle sich bei Wiederholungen steigerten, entstand ein sehr produktives und dynamisches Beziehungsklima zwischen allen Beteiligten.

Ich verbinde mit Tatjana Lackner die Vorstellung eines Vulkans, der kurz vor dem Ausbruch steht.
Man hat mir geraten, ja dringend empfohlen, nur ja nicht zu nahe ran zugehen. Ich konnte es nicht lassen: ich habe wieder einen Workshop mit ihr belegt und es war hinreißend!
Zwei Stunden reinstes Lavasurfen.
Zur ihrem Feedback? Jeder kriegt das Seine! Will man sich schon zu den Fortgeschrittenen zählen, bekommt man auch mehr. Schmalz ab. So soll es sein.
Mein ganz persönlicher Nutzen aus diesem Training, war die von mir gewonnene Überzeugung: es ist nie zu spät, sich auch mit komplexen Dingen (z.B. Deduktion und Induktion) auseinander zu setzen, speziellen Begriffen auf den Grund zu gehen, wie "Metapher und Analogie" und dabei, quasi in einem geistigen Intervalltraining, es zu einer besonderen Fitness zu bringen.

 

Tatjana Lackner hat die richtige Geschwindigkeit, das Tempo, das es braucht, um die Teilnehmer bei der Stange zu halten. Sie bringt viel Struktur: man sitzt am Pferd und hält sich ängstlich in der Mähne fest, damit man bei dem Tempo nicht herunter fällt.

 

Als ich vor mehr als fünzig Jahren in die Volksschule kam, verliebte ich mich sofort in die Lehrerin der Nebenklasse. So schön war sie! Heute gehe ich in die Schule des Sprechens und ich verliebe mich in die Schuldirektorin Tatjana Lackner! Weil sie so schön ist! Und so tough! Und so eloquent! Tja, Alter schützt vor Torheit nicht!
Trotzdem bleibt mein Blick aber scharf und analytisch. Man fühlt sich von dieser Frau gleichermaßen herausgefordert und angenommen. Das passiert schon beim allerersten Wort, das man in der Runde ausspricht; und das ist doch erst der eigene NAME! Nach ihrem Feedback denkt man: Die schaut einem bis auf den Grund der Seele. Und man bekommt gleich mal Lust, dort selbst mal nachzuschauen.
Wie ist das mit den Killerphrasen? Ein höchst amüsanter, teils peinlicher Vorgang. Je nachdem, ob man sie austeilt oder sie erhält. Interessant zu sehen, wie manche besser austeilen können als kontern, und vice versa. Mein Vorsatz: in beide Richtungen besser, schneller und treffsicherer zu werden. Und bitte nicht rechtfertigen!!
Conclusio: es war ein lebendiger, lehrreicher, investigativer Abend.

Referenzen