Atemtechnik hilft gegen Lampenfieber

Atem ist Leben!

Durch die richtige, die reflektorische Tiefatmung (Bauch-, Zwerchfell-, Flankenatmung), wird das Blut besser mit Sauerstoff angereichert und damit Ihre allgemeine Befindlichkeit optimiert. Auch Ihr Energiepotenzial wird dadurch erhöht.
Leider haben wir Menschen die natürliche Fähigkeit, „richtig“ zu atmen, durch vielfältige Einflüsse unserer Zivilisation verloren (Leistungsdruck, Hektik, Stress, Anpassungsdruck). Das Einengen in Zivilisationszwänge beginnt oft schon im Kindesalter: Häufig wird bereits den Kleine der natürliche Atem- und Stimmgebrauch abgewürgt. Genau da setzt das richtige Erlernen der Atemtechnik in der Schule des Sprechens an.

Falsche Atemtechnik führt zu Kurzatmigkeit

Wenn der Atemstrom gepresst entsteht und nicht locker fließen kann, dann klingt auch die Stimme nicht kräftig genug. Wer nur im oberen Brustraum Luft speichert, der nützt seinen Resonanzraum nicht. Die Qualität der Atmung ist fürs Sprechen jedoch wichtig.
Ihre Atemtechnik wird trainiert. Die Tiefatmung wird für Sie schon nach wenigen Wochen zur Selbstverständlichkeit. Sie bekommen eine Reihe wirksamer Übungen von unseren Atemtechnikern unter unsern Trainern für zu Hause. Souveräne Menschen atmen freier!
Richtig atmen bedeutet also sich die eigenen Atemprobleme bewusst zu machen. Gepresster Atem führt zu Einschränkungen des Wohlbefindens, zu resonanzarmer Stimme und sogar zu Erkrankungen.

Unterschieden werden folgende Atemprobleme

Flache Atmung & Kurzatmigkeit

Diese Atemform ist weit verbreitet. Die Atembewegung ist kaum wahrnehmbar, die Versorgung mit Sauerstoff ist mangelhaft. Antriebsarmut und organische Beeinträchtigungen können daraus resultieren. Die Energie für das Sprechen fehlt – „ich werde nicht gehört“. Belastung der Stimmorgane!

Hochatmung

Diese Atemweise betrifft vor allem sehr leistungsorientierte Menschen (Stresstypus). Die Zwerchfellbewegung ist eingeschränkt. Beim Sprechen geht die Luft aus. Auch hier wird die Stimme belastet!

Gehaltener Atem

Bei dieser Atemform ist die Einatemphase länger als die Ausatemphase. Die Stimme kann nicht losgelassen werden. Das Sprechen klingt gepresst.

Wer die richtige Atemtechnik beherrscht wird sich bei der Stimmbildung und Stimmmodulation in seinem Training viel leichter tun. Außerdem legt sich die Nervosität bei Auftritten messbar und für die Sprecherausbildung ist der richtige Atem- & Stimmeinsatz Voraussetzung.