Sprecherausbildung

Für alle, die für den Sprecherberuf gerüstet sein wollen und – als Folge – mit der Sprache und dem Sprechen Geld verdienen möchten: als Moderator, Präsentator, Gestalter, Sprecher der eigenen Beiträge und Texte oder als professioneller Sprecher.

Im Unterschied zum Business-Rhetorik-Diplom steht hier die Arbeit an Texten im Vordergrund, samt der vertiefenden Sprechtechnik mit unseren Experten und Profilektoren, die aus talentierten Stimmen professionell geprüfte Diplomsprecher machen. Grundlage sind die gebundene Mediensprache, die Ausspracheregeln nach Theodor Siebs und das Deutsche Aussprachewörterbuch (DAW).

 

Wie lange dauert die Sprecherausbildung?

Die Ausbildung dauert etwa ein Jahr und kostet € 6.980,– (inkl. MwSt.). Das intensive Training schließt – nach bestandener Prüfung vor einer externen Experten-Kommission – mit einem Diplomzeugnis ab.

Der Prüfungstermin wird mit Tatjana Lackner festgelegt, kann jedoch – je nach Lernfortschritt – individuell verschoben werden. In 66 Trainingseinheiten (setzt sich aus Einzeltrainings, Profilektoren- & Tonstudioworkshops, etc. zusammen) werden Sie auf die praktische und theoretische Prüfung vorbereitet.

Wie ist der Sprechunterricht gestaltet?

Die meisten Einheiten finden im Einzeltraining statt und werden individuell vereinbart, daher können Sie jederzeit mit der Ausbildung beginnen. Der Unterricht in der Sprecherkabine bei uns im Haus und im Tonstudio vor Ort nimmt die Scheu vor dem Mikrophon.

Ab der ersten Stunde wird am Mikrofon gearbeitet und aufgenommen. Studioqualität erreichen wir durch modernstes technisches Equipment. So werden Sie Schritt für Schritt an die Praxis im Tonstudio herangeführt.

In den 66 Trainingseinheiten erlernen Sie die richtige Atem- & Sprechtechnik und arbeiten an der optimalen Textpräsentation von Werbung, Beitragsmoderation und Nachrichten.

Zwei Monate vor der Prüfung bestimmen Sie gemeinsam mit Ihrem Lehrgangsleiter Nikolaus Riemerschmid Ihren Schwerpunkt:

Werbung

Wie werden Jingles, Trailer und Teaser gesprochen?
Wie werden Bandschleifen, Servicelines, „Text vor Melden“ etc. gesprochen?
Welche Gestaltungsmittel der Sprache verändern den Sound?

Beitragsmoderation

Wie kann mit Stimme Stimmung gemacht werden?
Dokumentationen, Voice-Over, Firmenvideos etc.
Sprechen nach Timecode-Vorgabe

Nachrichten

Wie werden Bildbeiträge gesprochen?
Was bedeutet Informationssprache?
Weltnachrichten, Schlagzeilen, Wetter, Sport- und Verkehrsmeldungen etc.

Was muss man Zuhause machen?

Die aufgegebenen Übungen und Texte sind von Stunde zu Stunde Zuhause vorzubereiten (z. B. Einteilung der Zäsuren). Für den optimalen Lernfortschritt ist es empfehlenswert, auch Zuhause mit einem Aufnahmegerät zu arbeiten. Darüber hinaus sollen die erlernten Inhalte mit Hilfe der vorgesehenen Fachliteratur vertieft werden.

Zum Sprecherberuf gehören auch journalistische Grundlagen und Recherche. Wichtig ist, dass Sie sich schon während Ihrer Ausbildung mit der „neuen Branche“ auseinandersetzen. Dazu bietet die Schule des Sprechens Workshops an. Außerdem wird als Abschlussarbeit ein Podcast eingereicht. – Selbst geschrieben und vertont.

Warum sind Workshops nötig?

Zusätzlich zur Ausbildung trainieren Sie mit den Top-Sprechern des Medienmarktes.
Ausschließlich Sprecherprüfungs-Kandidaten sind zu den Workshops zugelassen! Die limitierte Teilnehmeranzahl garantiert wirkungsvolles Training. Fünf Workshops sind vor der Prüfung empfehlenswert!
Weitere Infos zu unseren Workshops finden Sie unter Kurse.

Nach Bestehen der Prüfung mit ausgezeichnetem Erfolg werden Sie in den Sprecherpool der Schule des Sprechens aufgenommen. Für viele Absolventen ist diese Möglichkeit eine wichtige Starthilfe in den Sprecherberuf. Jedes Jahr nimmt Tatjana Lackner ausgewählte Absolventen in die Sprechtrainer-Ausbildung auf und bereitet sie auf den Trainingsmarkt vor.