Bewerbung: So geht’s! 3 heiße Tipps

Woran scheitert es bei der Bewerbung in den meisten Fällen?

 

Okay, ein eisiger Wind pfeifft derzeit auf dem Jobmarkt. Auf der anderen Seite bewerben sich viele Menschen auch nicht für die richtigen Stellen. Männer überschätzen ihre Position deutlich öfter als Frauen. Da wird bei einem normalen Dienstgeberwechsel die Position des Junior Consultants schnell mal mit der des Seniors ersetzt. Frauen hingegen bewerben sich auf manche Positionen erst gar nicht, bloß weil sie eine von fünf Anforderungen nicht erfüllen.
 http://www.bild.de/ratgeber/job-karriere/gehalt/darum-klappts-bei-frauen-nicht-mit-dem-maennergehalt-49787494.bild.html

Was sollte man vermeiden und was ist ’angesagt‘?

Immer häufiger werden neben den klassischen Lebensläufen auch Video-Bewerbungen verschickt. Das ist zwar grundsätzlich innovativ, aber nicht für alle Branchen geeignet. Guten Rednern wird mehr zugetraut und manchmal bekommen. Klartexter sogar das bessere Kundensegment. Dadurch verdienen sie mehr Geld, als zögerliche Bewerber oder Schwadroneure.

Professionelles Outfit, keine Freizeitkleidung! Bei Männern ist die Hemdqualität wichtig, nicht das Label. Durchsichtige Hemden oder kurze Ärmel sind nicht empfehlenswert und der europäische Passbildblick wirkt selten gewinnend. Fotos sollten an einem neutralen Ort gemacht werden. Auch auf der Straße, nicht nur im Studio. Dann ist allerdings relevant, dass der Hintergrund bewusst in der Unschärfe bleibt und das Portrait so an Tiefe gewinnt. Das Motto: Freundlich, nicht sexy! Kompetenz UND Charme lassen sich auch auf einem Portrait ablichten. Nackte Haut oder sichtbare Tattoos gehören selten dazu. Für einige Branchen sind auch Piercings ungeeignet.

Wie soll der Lebenslauf gestaltet sein?

Layout ist wichtig. Das Auge entscheidet mit. Nutzenorientierung auf den zukünftigen Dienstgeber. Schließlich ist ein Chef immer der Kunde seines Mitarbeiters! Was für einen Nutzen hat er vom Bewerber? Mittlerweile gibt es Emoticons (Emojis), Pictogramme und Icons auch schon in Bewerbungsschreiben. Für die Rubrik „Ausbildungen“ findet man immer öfter Graduierungskappen, die sogenannten „Square Caps“.

Die Volksschule darf wegfallen. Der höchste Bildungsgrad sollte schnell erkennbar sein. Den aktuellen bzw. den letzte Dienstgeber zuerst anführen, samt Tätigkeitsbereich und Schwerpunkt. Persönliche Interessen dürfen vielfältiger sein, als 0,815-Angaben, wie: Reisen, Kino, Lesen. Stattdessen: Gibt es ein Thema für das man brennt? Ein Zeitschriften-Abo? Mitgliedschaften? Denkwerkstätten oder Ideen-Labs online? Schreibst Du einen Blog? Wer sich überlegt welchen Menschen er beispielsweise auf Twitter folgt oder welche Listen er selbst angelegt hat und bewirtschaftet, der wird fündig. Andere überlegen sich eben, welche Themen sie am Kiosk interessieren oder ob welchen Spartenkanal sie besonders gerne schauen. Jeder, wirklich jeder hat unterscheidbare Interessen. Doch: die einen interessieren sich einfach zu wenig für das eigene Leben, andere hingegen übertreiben das Eigenmarketing und pilgern ewig im Kreis um den eigenen Bauchnabel. – Der ist jedoch nicht der Nabel der Welt, was spätestens beim Warten auf die Jobzusage klar wird.

 http://www.microtool.de/projektmanagement/schwarze-rhetorik-erkennen-sie-die-killerkoenige/