ORF: Gute Rhetoriker verdienen mehr Geld
TV-Interview: Ich soll über Rhetorik sprechen. Also über Macht. Über Verführung ohne Berührung. Über den Urvater meiner Zunft: Apollonius Molon.
Apollonius Molon war kein Coach mit Flipchart. Er war ein Alarmzustand. Lehrer von Cicero & Cäsar. Ausbilder römischer Alphamännchen, die glaubten, die Welt ließe sich mit Schwertern regeln. Molon wusste es besser: Wer sprechen kann, braucht keine Legion. Ein Satz kann töten. Oder retten. Meistens beides.
Rhetorik war bei ihm keine Technik, sondern Charaktertraining. Stimme, Haltung, Atem. Aber vor allem: Ethos. Wer nichts zu sagen hat, soll lernen zu schweigen. Wer etwas zu sagen hat, muss es riskieren.
Heute verkaufen viele irgendwelche Präsentations-Seminare wie Detox-Tees. Molon hätte gelacht. Und dann sehr präzise erklärt, warum sie scheitern.
Die Schule des Sprechens ist seit mehr als drei Dekaden die erste Adresse. Warum? Wir wissen: Rhetorik beginnt nicht beim Sprechen. Sie beginnt beim Denken. Und das ist bis heute unbequem. Hier geht es zum Beitrag:
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