Stimme und Sprache im Job

Jobcoaching: Rhetorische Intelligenz

Der Mensch selbst ist ein Instrument und naturgemäß stets daran interessiert, wohl und eindrucksvoll zu klingen. Wir teilen uns über Laute und Töne mit. Das war schon in der Urzeit so. Klar achten wir deshalb darauf, wie wir uns anhören oder andere klingen. Dunkle Stimmen wirken besonders in Bewerbungssituationen vertrauenswürdiger, kompetenter und präsenter als kleine Piepsstimmen. Die eigene Stimme bewusst auszubilden und gute Sprechtechnik zu erlernen, ist für die Karriere manchmal wichtiger, als der universitäre Abschluss. Im Medienzeitalter ist es problematisch überhört zu werden. Weder Leisesprecher, Näsler, noch Dampfplauderer oder monotone Fadtexter werden im Business geschätzt.

Interview in der Tageszeitung „Salzburger Nachrichten“ zum Thema „Karrierefaktor Kommunikation“:

 http://www.salzburg.com/nachrichten/rubriken/bestestellen/karriere-nachrichten/sn/artikel/karrierefaktor-kommunikation-111848/

Ein MUST: Sprache und Stimme trainieren!

Die Augenfarbe ist unveränderbar. Die Stimme nicht! Ich finde es interessant, dass sich Menschen Fettpölsterchen absaugen und Nasen korrigieren lassen – chronisches „Überhörtwerden“ jedoch für einen Schicksalsschlag halten. „Sprache ist die Kleidung unserer Gedanken“ – und als solche wert, gut präsentiert zu werden. Authentizität ist wichtig heißt jedoch nicht, dass wir uns nicht optimieren können. WAS wir sagen bleibt immer wichtiger, als WIE wir uns mitteilen. Dennoch erleben wir: Im Vorteil ist, wer sich auch um gelungene Rhetorik kümmert. Sprechtraining ist schon lange nicht mehr nur für Schauspieler und TV-Moderatoren von Bedeutung. Jeder sollte seine Stimmressourcen schulen und die Artikulation schärfen.

SPRECHEN … für die Karriere entscheidend!

Natürlich ist der erste Eindruck von einer Person zuerst optischer Natur. Aber stellen Sie sich einmal vor: Sie sitzen in einem Schanigarten und erblicken einen feschen, braun gebrannten Mann, Mitte 30, elegant sportlicher Gang, toll sitzender Anzug … Er kommt mit sympathischem Lächeln, schönen gepflegten Zähnen und einem ordentlichen Händedruck auf den Kollegen am Nachbartisch zu … dann öffnet er die Lippen und sagt in breitem Hackler-Wienerisch: „Heast, waas’t, wos ma grod passiert is‘, Koal?“ Damit ist für Sie doch alles vorbei, was heißt: Der Mann hat optisch versprochen, was er hörbar verbal nicht halten konnte. Manchmal bricht unsere Tagtraumwelt sprichwörtlich – akustisch – ein. Die Realität hat uns schnell wieder, unsere Fantasie wurde betrogen. Gute Rhetorik ist eben keine Frage von Titeln. Ab einem gewissen Alter geht es nicht mehr darum, was jemand weiß, sondern, was jemand kann. – Rhetorische Intelligenz gehört sicher auch dazu.

Rhetorische Strategie – was ist das?

Wir unterscheiden: rhetorische Strategie von verbaler Taktik. Taktiker sind meist sehr charismatische Redner. Taktiker sind sehr wendig, können gut reagieren, manchmal verlieren sie jedoch das Ziel aus den Augen. Wogegen Strategen, also die Langfristig-Denker, oft sehr schwerfällig wirken beim Reden, dafür leichter den Überblick behalten. Wenn man in die Welt der Politik blickt, dann werden die Unterschiede leichter erkennbar: Angela Merkel (Bundeskanzlerin Deutschlands) ist zum Beispiel eine klare Strategin. Wogegen Bill Clinton (42. Präsident der Vereinigten Staaten von 1993 bis 2001) ein charismatischer Taktiker ist. Für die längerfristige Strategie kam ihm sprichwörtlich immer etwas dazwischen ;-).

Komm‘ in die Schule des Sprechens!

Die Schule des Sprechens ist DIE Kaderschmiede für Politiker, Berufssprecher und Karriereorientierte im gesamten deutschen Sprachraum. Zudem bilden wir seit 25 Jahren Menschen aus, die Sprechen zum Beruf machen wollen. Hierfür bietet unsere Meisterklasse die Diplom-Sprecherausbildung an. Es ist schwer aufgenommen zu werden, dafür sind unsere Sprecher (m/w) sehr gefragt. Andere Kunden wiederum kommen zu uns, um sich zum Business Rhetorik Coach ausbilden zu lassen. Wieder andere entscheiden sich die Sprech-Trainer-Ausbildung zu machen oder das Business Rhetorik Diplom. 

Die Sprecherprüfung schließt vor einer kommissionellen Prüfungsjury ab. Das ist auch immer eine kleine Matura für unser Haus. Wir selbst bewerten unsere AbsolventInnen natürlich nicht selber. Umso mehr freuen wir uns, wenn die anspruchsvollen Juroren beeindruckt sind von unserem Ausbildungsniveau. Die meisten unserer KundInnen sind jedoch Privatpersonen aller Alters- und Berufsgruppen. Menschen, denen bewusst ist, dass Rhetorik ein wesentlicher Karrierefaktor ist. Die meisten wollen sich sprachlich optimieren, was nach den Einzelstunden und Rhetorik-Spin-Trainings sowohl beruflich, als auch oftmals privat klare Vorteile bringt.

Viele Trainer-, Sprecher- und Moderatorenkarrieren haben an der Schule des Sprechens begonnen. Nach bald 25 Jahren möchten wir voller Stolz unsere Absolventen auch auf unserer Homepage in die Auslage stellen. Hier geht’s zu den Erfolgsgeschichten mit Hörbeispielen.

Klick auf den Screenshot:

Hier geht es zum Info-Video: Sprecherausbildung

Hier gehts zu den Erfolgsstories unserer Absolventen: http://www.sprechen.com/referenzenliste/sprecher_archiv/

Was erwartet Sie?

Viel Erstaunen und ein Reihe von Aha-Erlebnissen! Als erstes wird die Kundenstimme anhand eines Lesetextes aufgenommen. Danach die Tonaufnahme analysiert. Jedes Sprachmuster kann so präzise ausgewertet werden. Ich mache diese Schnupperstunden seit 18 Jahren nach wie vor persönlich. Es gibt in Österreich, nach meinem Wissen, niemanden, der das in dieser Form beherrscht. Anschließend erstelle ich auf Basis dieses Kundenbefundes ganz individuell eine Stimm- und Bedarfsanalyse. Es ist ganz wichtig und entscheidend für das weitere Procedere, einen solchen Bestand als Ausgangspunkt zu haben. Der tatsächliche Trainingsplan wird erst nach der Bedarfsanalyse gemeinsam erstellt, dann werden die Schulungsziele konkret definiert. Ich kläre also ab: Was ist Bestand? Was das Ziel? Welche Fachabteilungen kommen in Frage? Es ist bei uns wie beim Arzt: Zuerst kommt man zum Allgemeinmediziner, das bin ich. Nach 25 Jahren und über 70.000 Einzelschulungen, mache ich die Schnupperstunden immer noch akkurat und sehr gerne. Anschließend geht es zu den jeweiligen Fachexperten und Abteilungsleitern. Ich beschäftige insgesamt 46 TrainerInnen. Unsere KundInnen werden von ihnen in nahezu allen Stunden in Studioqualität auf eigenen Audio-Laptops aufgezeichnet. Auf diese Weise kann jeder seine Entwicklung selbst nachvollziehen. Es muss transparent sein, wie sich die Sprache und Stimme von Stunde zu Stunde verbessert. Die Unterschiede werden also messbar, was unsere KundInnen überzeugt. Es reicht nicht, wenn bloß der Trainer sagt, wie toll man sich entwickelt hat. Der Erfolg muss auch für unsere KundInnen erlebbar sein.

Hier geht es zum Kurzvideo: Die Meinungsmacher/ RTL:

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