Tatjana’s Blog

23. Juli 2021 von Tatjana Lackner, MBA

Podcast: Richtig atmen!

Immer wieder gab es in den letzten Jahren Rückfragen zu guten Atemübungen, die man angeleitet und doch selbständig zuhause machen kann. Mit Christoph Habegger war ich schon vor Jahren im Tonstudio und gemeinsam haben wir für die Schule des Sprechens diese Übungen zusammengestellt. Christoph ist hörbar Schweizer und DIE Koryphäe in Sachen Atemtechnik. Er selbst hat acht Jahre lang an unserem Haus unterrichtet und trainiert heute in Europa und Japan:

  1. Bodyscan
  2. Die Ruheatmung
  3. Die Atemräumen
  4. Die Tiefatmung
  5. Atmen durch die Füsse
  6. Die Atemwelle
  7. Die paradoxe Atmung
  8. Die Atemsäule
  9. Die mühelose Aufrichtung

Viel Freude beim richtigen Atmen!

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Themen: Tatjana LacknerTiefatmungAtemtechnikDIE SCHULE DES SPRECHENSAtem ist LebenChristoph HabeggerAtemtonusAtemübungen
22. Juli 2021 von Tatjana Lackner, MBA
In die Ich-Falle tappen all jene, die sich entweder zu viel oder viel zu wenig mit ihrer Persönlichkeit auseinandersetzen. Zeit ist dabei der entscheidende Faktor. Zu viel Zeit führt aber auch in die Ich-Falle. Menschen, die sich im Netz der Selbstreflexion so verheddern, dass sie zu Spezialisten und Verkäufern ihrer eigenen Probleme werden, verlieren Zuhörer. Es hat keinen Sinn, bestimmte Lieblingsprobleme zu sammeln und als Existenznachweis parat zu haben.
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19. Juli 2021 von Tatjana Lackner, MBA
Adriano Celentano und Pasta asciutta – zwei Klassiker. Aber wie werden sie ausgesprochen? Sophia Dessl, Redakteurin und Moderatorin bei Radio Arabella Oberösterreich, erklärt eine der wichtigsten Ausspracheregeln des Italienischen, mit der Sie sich in Zukunft beim Bestellen von Pizza oder beim Anmoderieren von italienischen Songs deutlich sicherer fühlen werden. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Akzentfreiheit, aber definitiv praktisch für den Sommer.
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Johannes Petautschnig

Seit Johannes denken kann, spielt Stimme für ihn eine wichtige Rolle in seinem Leben. Im Alter von 14 Jahren begann er Gesangsunterricht zu nehmen, nach dem Gymnasium fokussierte er sich auf Schauspiel und Theater. Seitdem ist Johannes regelmäßig als Schauspieler in der freien Theaterszene auf der Bühne zu sehen. Auch als Moderator bei diversen Veranstaltungen ist er immer wieder mit am Start. Um sich sprechtechnisch weiterzuentwickeln entschied er sich für die Ausbildung zum Diplomsprecher, die er im Juni 2021 mit ausgezeichnetem Erfolg abschloss. Schon während der Unterrichtszeit an DER SCHULE DES SPRECHENS in Wien wurde er für Sprecheraufträge gebucht und übt seitdem diesen Beruf mit Herz und Leidenschaft aus.

16. Juli 2021 von Tatjana Lackner, MBA

Rhetorisch betrachtet:

Europa steht in der Schuld der Griechen

Was die Schule des Sprechens heute ist, war Apollonius Molons Rednerschule im 1. Jahrhundert vor Christus – die erste Adresse für Rhetorik.
Tatjana ist auch in diesem Sommer wieder auf Rhodos zum einen um mit Ihrer Familie den jährlichen Surfurlaub zu genießen und zum anderen um auf den Spuren ihrer beruflichen Vorfahren zu wandeln. In Rhodos Stadt gründete der antike Anwalt Molon seine Rednerschule und hatte klingende Referenzen. Darunter Cicero und Cäsar.

Es war die Zeit in der viele vom „asianischen“ Redestil beeinflusst waren: lange Sätze, Verschachtelungen, Redeschnörkel und Manierismen ohne Ende. Aus Kleinasien stammte damals diese vorübergehende Mode in der Sprachkunst. Wer im Lateinunterricht Texte übersetzen musste kann ein Lied davon singen.

Apollonius konnte diesen Schwulst nicht leiden. Er hingegen war ein Verfechter des klaren Wortes. Nichts hielt er von unnötigen Füllwörtern die komplizierte Gedankengänge weiter aufschwemmten und die Botschaft unerkennbar in Watte packten.
Der erfolgreiche Rhetor hätte Tatjanas Buch: „Rede-Diät“ schon alleine des Titels und noch mehr der Aussage wegen geliebt. Der 25-jährige Cäsar war bei ihm in Ausbildung. – Ebenfalls ein scharfer Denker und guter Student. Bis heute wird die Drei-Wort-Botschaft: „Veni, Vidi, Vici“ zitiert. Sogar in der schnellsten Kommunikation – in der heutigen Werbung – findet ein Satz aus dem 1. Jahrhundert vor Christus Verwendung. „Veni, vidi, visa“ hieß der Slogan des Kreditkartenanbieters. Auch die Meldung mit dem geworfenen Würfel ist von bestechender Klarheit: „Alea iacta est!“ – Cäsars oft falsch zitierter Spruch am Fluss Rubicon, da war er schon 51 Jahre alt.

Fazit: Tatjana genießt das rhodische Zentrum, das schon vor der christlichen Zeitwende aufhorchen ließ mit innovativer Philosophie und brillanter Rhetorik.

Viele Promis ließen sich hier verbal trainieren: Cassius, Cato, Brutus, Pompeius oder Lukrez.

Themen: CiceroApollonius Molonasiatischer RedestilBrutusCäsarCassiusLukrezPompeiusRhodosSurfurlaub
Beruflicher Werdegang

Jonas Strieder ist als Sohn einer Aussteigerfamilie im südsteirischen Weinland aufgewachsen. Schon früh entwickelte er ein Gespür für Sprache und Klang. Bereits in der Schule stand er in diversen Theater- und Musical-Inszenierungen auf der Bühne. Nach dem Abschluss der Matura in Graz folgte das Lehramtstudium in Englisch und Deutsch. Nebenher jobbte er als Barkeeper. Dabei wurde er zum ersten Mal auf seine außergewöhnlich Stimmfarbe aufmerksam gemacht. Parallel zur Sprechstimme hält jedoch seit Jahrzehnten auch seine Gesangsstimme fit. 

Jonas Strieder ist Mitglied in zwei Chören, dem EnChoir Vienna und den AcademySingers Linz, mit denen er das Publikum schon bei zahlreichen Auftritten begeistert hat – unter anderem im Wiener Musikverein und im Konzerthaus in Linz. Seiner Leidenschaft für Sprache geht er mit einem Masterstudium der Germanistik und der Anglistik und Amerikanistik auf der Uni Wien nach. 

Nach der Diplom-Sprecherausbildung ging es 2021 für Jonas Strieder an DER SCHULE DES SPRECHENS weiter mit der Sprech-Trainerausbildung. Der entspannte und gehaltvolle Umgang mit geschriebener und gesprochener Sprache bleibt seine große Leidenschaft. Wie man mit der Stimme gelungen Texte zum Leben erweckt, begeistert ihn und genau da setzt sein Unterricht an. 

13. Juli 2021 von Tatjana Lackner, MBA

Gerne war ich wieder Podcastgast bei Paul Peter Buchacher

SoundCloud: Juli 2021

9. Juli 2021 von Tatjana Lackner, MBA

Warum wird im Urlaub so häufig gestritten?

Im Alltag gehen wir arbeiten, wenigstens eine Mahlzeit essen wir getrennt von unseren Lieben, wir lesen verschiedene Zeitungen und konsumieren divergente Medien. Wir schauen beispielsweise unterschiedliche Spartenkanäle – alles getrennt vom Partner. Und im Urlaub haben wir dann noch weniger Raum und kleben dafür um so mehr aufeinander – Reibung erzeugt dann nicht immer Wärme im Familiensystem. Zudem erwarten wir von der schönsten Zeit des Jahres viel zu viel.

Was dagegen tun?

Besser wir trennen zuerst zwischen Wünschen und Bedürfnissen. Niemand kann schließlich Gedanken lesen – auch unser Partner nicht. Sie wünscht sich auf den angebotenen Ausflug mitzufahren? Dann soll sie das machen. Gerne gut gelaunt und auch alleine. Papa mag ein Bier? Der Sohn ein Eis? Selber holen! Wenn sich jeder selbst organisiert und nicht laufend für die anderen, dann hat das den Vorteil: Niemand fühlt sich undankbar behandelt und jeder bekommt, was er wirklich möchte. Das klingt doch gut. Ja, und damit kommen wir zum nächsten Punkt. Ihr Strandspaziergang wird angemeldet und für danach gleich ein Date vereinbart – natürlich nicht mit Fremden, sondern mit dem Partner. Das bedeutet Alleingänge werden angekündigt und dann wird wieder ein gemeinsamer Treffpunkt ausgemacht, zum Beispiel an der Poolbar. Diese Dates sind Wir-Momente für die Paare. Und beim Alleinausflug in die Stadt kann man dann Fotos machen und anschließend dem Partner zeigen, was man Neues entdeckt hat. Vielleicht kommt er am nächsten Tag dann sogar mit.

Und was können Paare mit Kindern tun?

Wenn gar keine Wir-Zeit organisierbar ist und Klein-Clemens sicherer am Spielplatz ist, als am Pool, dann wird das Date eben dort vereinbart. In der Kommunikation geht es immer wieder um einen Neubeginn und die Chance atmosphärisch abgestandene Stimmung frisch zu gestalten. Gerade mit kleinen Kindern ist es wichtig, dass jeder auch Mal Zeit für sich hat. Während der eigenen Ich-Zeit nimmt der andere in der Zwischenzeit dann die Kinder. Solche Zäsuren sind für alle wichtig, auch für den Nachwuchs. Sonst heißt es irgendwann nach dem dritten Zoff, bei dem die Pubertierende in der Früh schon zickig war, „du bist schon den ganzen Tag schlecht drauf“. Kleine zeitliche Trennung verschaffen stets einen Puffer und garantieren frische Antriebsenergie.

Ein Tipp für die Paarbeziehung im Urlaub?

Ich finde es gut, wenn Paare gemeinsam lesen. Also wirklich gemeinsam dasselbe Buch – einer liest dem anderen vor. Gerade wenn es in einer Beziehung nach Jahren schon einige vergiftete Reizthemen gibt, an die besser niemand ausgerechnet im Urlaub anstreift – vermag Literatur uns aus dem Alltag wegzuführen. Neue Sichtweisen und Eindrücke von außen bieten einen gemeinsamen Thementeppich, auf dem man wieder diskutieren kann. Zudem lernt man so auch Meinungen vom eigenen Partner kennen, die vielleicht noch nicht bekannt waren. In langen Beziehungen ist auffallend, dass viele das Gefühl haben, nichts Neues mehr entdecken zu können. „Glaub mir, ich kenne Dich“ – Sätze werden laut. Leise werden manche erst nach einem Seitensprung, wenn sie verblüfft erkennen müssen, wie kreativ ihr Partner andernorts gewesen ist.

Themen: UrlaubBedürfnissePaarbeziehungPaarzeitReizthemenStreitWünscheZoff
8. Juli 2021 von Tatjana Lackner, MBA
Keynote Speaker, Vortragende und Präsentatoren gibt es wie Sand am Meer – aber nicht alle überzeugen. Was braucht es? Vorbereitung ist wichtig. Klar. Aber niemand soll "over scripted" reden. Tatjana Lackner weiß, was nötig ist, um mit einem Live-Publikum zu interagieren. "Digitaler Livestyle" zwingt analoge Präsentatoren auch moderne Medien in ihre Vorträge einzubauen.
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5. Juli 2021 von Tatjana Lackner, MBA
Mit Kindern im Alltag hat man oft besondere Momente. Heute erkläre ich drei Blickwinkel auf einen Bereich. Und zwar, wenn Kinder etwas von uns Erwachsenen möchten. Wichtig ist es nämlich, dass wir Erwachsene unser Verhalten hinterfragen. Und unsere Kinder – dürfen Kinder sein.
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