Tatjana’s Blog

29. Mai 2024 von Tatjana Lackner, MBA

Wien hat eine neue Attraktion, die Kunstliebhaber und Technikbegeisterte gleichermaßen in ihren Bann zieht: IKONO. Diese einzigartige Ausstellung vereint digitale Kunst, moderne Technologie und interaktive Erlebnisse. Sie bietet Betrachtern eine völlig neue Perspektive auf die Kunstwelt. 

Statt statischer Gemälde und Skulpturen erleben Besucher hier bewegte Bilder, Lichter und Klänge, die alle unsere Sinne ansprechen. Durch den Einsatz von Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und anderen innovativen Technologien werden Kunstwerke lebendig und interaktiv. 

Fazit: Digitale Meisterwerke mal anders. Durch die Verbindung von Technologie und Kreativität eröffnen sich uns neue Wege, Kunst zu erleben und zu interpretieren. Dies stellt traditionelle Vorstellungen von Ausstellungen in Frage und regt dazu an, über die Rolle der Technologie in der Kunst nachzudenken. Ich habe die Ausstellung mit meinen Enkelinnen besucht und wir alle haben viel Spaß gehabt. Obgleich die Rutsche im Bällebad mehr an einen Kindererlebnispark erinnert, gingen alle mit staunenden Augen durch das Erlebnis-Museum.

Themen: Tatjana LacknerAusstellungKunstImmersiveIkonoMariahilferstraße
23. Mai 2024 von Tatjana Lackner, MBA
Wie attraktiv wirkt der eigene Partner in Gesellschaft? Stimme und Sprache haben großen Einfluss auf unsere Wirkung vor anderen. Menschen mit gutsitzenden Stimmen werden sofort als attraktiver eingeschätzt.
Jetzt abonnieren
Auf podcast_url anhörenAuf soundcloud anhörenAuf apple_itunes anhörenAuf podigee anhören
23. Mai 2024 von Tatjana Lackner, MBA

Am KarriereDay 2024 hat Tatjana Lackner ebenso performt, wie im Jahr zuvor. Diesmal ging es um „verbales Charisma“ und die nötige Nutzenargumentation bei Bewerbungen. Die Ausbildungen mancher Menschen unterscheiden sich nur geringfügig. Dennoch bekommt der eine den Job und ein an anderer eben nicht. Der Funke muss vom Bewerber zum zukünftigen Dienstgeber überspringen und dafür hat Tatjana Lackner wieder wertvolle Tipps.

OE24 KarriereDay 2024 OE24: Zeitungsbeitrag KarriereDay 2024

22. Mai 2024 von Tatjana Lackner, MBA

Wann ist Vatertag? 

Es ist nicht leicht zu sagen, wann genau Vatertag ist. In Bulgarien zum Beispiel feiert man ihn am 26. Dezember, das festa del papà findet im katholischen Italien dagegen am 19. März statt – gemeinsam mit Kroatien, Portugal, Spanien, der Slowakei und Liechtenstein. In Österreich ist es der zweite Sonntag im Juni – das ist heuer der: 09. Juni 2024.

Der Vatertag erreichte laut der Wirtschaftskammer in Österreich mit 110 Mio. Euro und gehört neben Weihnachten, Ostern, Valentinstag und Muttertag (2021: 221 Mio. Euro) zu den Top-Umsatzbringern. 

Wer hat ihn erfunden? 

Seine Wurzeln hat der Vatertag im Amerika des Jahres 1910. Einer Frau verdanken die Väter weltweit, dass sie überhaupt zu Ehren kommen. Sonora Smart Dodd, deren Vater im Sezessionskrieg (1861–1865) gekämpft hatte rief ihn erstmals aus – als Pendant zum Muttertag. Unter Präsident Nixon 1972 wurde daraus dann ein Feiertag. 

Bitte keine Krawatte zum Vatertag 

Am Sonntag, 09. Juni feiern wir unsere Väter. DIE SCHULE DES SPRECHENS hat dafür coole Gutscheine. Zwischen € 99,– für eine Erstanalyse bei Tatjana Lackner und € 290,– für ein wertvolles Rhetorik Spin Training. Die Auswahl an Themen ist groß und für jeden Daddy ist garantiert was dabei. Von wie Argumentation bis Z wie Ziele definieren. 

Themen: Tatjana LacknerRhetorikVatertagDadDaddySonora Smart DoddKrawatte
16. Mai 2024 von Tatjana Lackner, MBA

Tatjana hat am 4Gamechangers Festival einen eigenen „Fempower the Change“-Schwerpunkt moderiert, mit Keynotes inhaltlich unterstützt und Interviews geführt und gegeben. Außerdem hat sie Kunden beruhigt vor deren Auftritten.

Puls24: Mai 2024

16. Mai 2024 von Tatjana Lackner, MBA
Faschiertes oder doch Hack? 225 106 deutsche Staatsbürger:innen lebten 2023 in Österreich. Damit sind sie die größte ausländische Bevölkerungsgruppe im Land. Die gemeinsame Sprache mit unseren Lieblingsnachbarn vereinfacht vieles – sollte man meinen. Sprachliche Missverständnisse entstehen vor allem im Bereich Kulinarik, wie Florian Gruber berichtet.
Jetzt abonnieren
Auf podcast_url anhörenAuf soundcloud anhörenAuf apple_itunes anhörenAuf podigee anhören
15. Mai 2024 von Tatjana Lackner, MBA

In der Rhetorik tummeln sich populistische Effekt-Rhetoriker neben achtsamen Aufmerksamkeitsaposteln, die lieber Haarspalterei betreiben und Themen im Kleinen beleuchten, als etwas allgemeingültig zu formulieren. Beides kann lähmen. 

Warnende Schwurbler stoßen sich an staubtrockenen Faktenreitern, daneben schütteln mahnenden Moralisten den Kopf über laute Dramaqueens und hüten sich vor der Sogwirkung von redegewaltigen Populisten. Die leisen Esoteriker unter den Rednern manipulieren oft unbewusst mit irrationalen Manövern, gegen die rhetorisch nicht alle ankommen: “Herr Doktor, Sie haben von den Zahlen und Studien her bestimmt recht, aber mein Bauchgefühl sagt mir: Stopp!” Das ist effektvoll, denn in den Bauch des anderen dringt man mit vernünftigen Argumenten selten vor. Auch die berühmte “innere Stimme”, der sich manche hündisch ergeben fühlen, ist mit Ratio und klaren Begründungen nicht zu übertönen: “Liebe Frau Ärztin Zahnweiß, Sie haben gute Gründe gebracht, aber eine innere Stimme rät mir ab.” Bei Aussagen wie diesen, stehen manche am Ende ihres Lateins. Schließlich will man niemanden gegen seinen Willen zum Glück und der damit verbundenen Gesundheitsmaßnahme zwingen. Quacksalber und Bauchladenredner gibt es ohnehin immer noch genug. 

Und man kann sie hören: Wer im Business verkaufen will, spricht eher “salesy” und hofft, durch Namedropping und statusrelevante Events zu beeindrucken. 

Die Bodenständigen hingegen präsentieren ihre “griabigen” Regionaldialekte als authentisches Gut und halten grammatikalische Holprigkeiten und Fallfehler für schlagende Beweise ihrer Ehrlichkeit. Überspannte Urbanisten fallen darauf leicht herein, als ob man im Dialekt nicht lügen könnte? 

Das Gegenteil vom Gegenteil ist eben nicht das Gegenteil, sondern: Das Gleiche oder etwas Ähnliches – niemals jedoch dasselbe! 

Erkenntnis: Anything goes auf den Redner-Bühnen, Panels, in Talks und auf den soften Sofas der TV-Studios. 

Was hilft? Manchen Menschen können wir mit ständig neuen Argumenten nicht erreichen. Deshalb empfehle ich bei hartnäckigen Recken, lieber von deren Erlebnishorizont weg die rhetorische Reise zu starten und in die “Belly-Button-Methode“ einzuschwingen. Der Belly Button ist der Bauchnabel auf Englisch und diese rhetorische Raffinesse arbeitet vom Nabel des anderen weg. Damit holen wir das Gegenüber aus dem Zentrum seiner Aussage ab und zeigen auf, dass sein vorgeschlagener Argumentationsweg möglicherweise in die Sackgasse führt.  

Beispiel: 

“Frau Maier, wenn wir Ihrer “inneren Stimme” jetzt vertrauen, dann bedeutet das wir unternehmen nichts. Das könnte in bereits drei Wochen zur Folge haben, dass wir uns mit Ihrem Zahnfleisch in einem ganz anderen prekären Stadium befinden, wo Zahnseide nicht mehr ausreicht. Deshalb würde ich die wichtige “innere Stimme” nicht mit dem faulen, daneben liegenden, “inneren Schweinehund” verwechseln und jetzt handeln.” 

Diese Methode eignet sich bei allen oben genannten und liebevoll überzeichneten Redetypen. Das Panoptikum ist diesbezüglich riesig. 

Nicht jedem Typus können wir da auf die gleiche Weise kommen, aber für unsere bereits eingeführten Charaktere gelingt die Gegenrede durch die Belly-Button-Methode leicht: 

  • Die populistische Effekt-Rhetorikerin sagt: “Alle sollen in der Stadt E-Roller fahren. Das spart Zeit, Ressourcen und man braucht keine Vorkenntnisse.” 

“Okay, wenn alle E-Roller fahren, dann stehen noch viel mehr Geräte auf unseren Gehsteigen und Straßen, weil sie abgestellt wurden. Wie erklären wir Müttern mit Kinderwägen, Gehbeeinträchtigten und Blinden diesen neuen Hindernislauf?” 

  • Der mahnende Moralist meint: “Menschen, die Geld haben sind charakterlich fragwürdig.” 

“Du sagst also, dass Menschen mit Geld den schlechteren und damit Arme den besseren Charakter haben. Schlechtverdiener sind Deiner Ansicht nach frei von Lügen, Betrug und kriminellen Handlungen? Wie erklärst Du Dir dann …. ?” 

Der bodenständige Paul sagt: “Mia san alle in der Familie in der Landwirtschaft. Und da Bua braucht ned studieren fahren.” 

“Paul, du hättest also lieber, dass Dein Sohn auch am Hof arbeitet. Wenn Du ihn jetzt nicht frei lässt, verlierst Du ihn vielleicht für immer. Auf der anderen Seite kommt er möglicherweise gerne zurück und sein Wirtschaftsstudium würde Dir den Hof auf ein neues Level heben.” 

Fazit: Versuche bei der nächsten Besprechung die “Belly-Button-Methode“ und starte vom Argument des Gesprächspartners weg.  Du wirst erleben, dass die Aufmerksamkeit deutlich höher ist, weil sich das Vis-à-vis inhaltlich und thematisch besser abgeholt fühlt. 

Themen: Tatjana LacknerargumentierenDialektBelly Button MethodeRedetypenPanoptikumInnere Stimme
14. Mai 2024 von Tatjana Lackner, MBA

Philip Dulle

Tolle Trainer:innen, herausfordernde Rhetorik-Übungen mit Tatjana Lackner, unverzichtbare Workshops, beste Betreuung. Und: ehrliche Feedback-Kultur. Kann ich nur weiterempfehlen.

14. Mai 2024 von Tatjana Lackner, MBA

Simone Brodesser

Ich absolviere derzeit die Diplom-Sprecherausbildung und könnte kein größeres Lob an Tatjana, ihr Team und die wundervollen Trainer:innen aussprechen. Ich fühle mich an der Schule des Sprechens irrsinnig gut aufgehoben und kann sie besten Gewissens weiterempfehlen – DIE Kaderschmiede der professionellen Sprecher:innen!