Tatjana’s Blog

20. Mai 2022 von Tatjana Lackner, MBA

Tatjanas monatliche Kolumne für Ärzte und Pflegepersonal:

Consilium: Mai 2022

19. Mai 2022 von Tatjana Lackner, MBA
Wodurch tanken wir frische Ideen? Was hat Ordnung schaffen mit flotter Entscheidungsfindung zu tun? Tatjana ist sicher: Kreativität kannst Du trainieren!
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18. Mai 2022 von Tatjana Lackner, MBA

Während sich “der Westen” Russland jahrzehntelang schöngeredet hat, zeigt der kanadische Regisseur Daniel Roher, wie es hinter den Mauern des Propaganda-Staates tatsächlich aussieht. 98 Minuten lang kann man kaum glauben, was Alexei Nawalny und seine Familie alles durchleiden mussten. Der Giftanschlag auf den “geheimen Präsidenten” Russlands ist der traurige Höhepunkt. Das Nervengift Nowitschok gilt als eine Signatur Wladimir Putins, der den Kampfstoff aus der sowjetischen Forschung bereits mehrfach einsetzen ließ, um unliebsame Widersacher loszuwerden. 

Der sympathische Rechtsanwalt Nawalny ist Anti-Korruptions-Aktivist und Putin seit Jahren ein Dorn im Auge. Neben dem großgewachsenen Alexei sieht der kleine KGB-Mann Wladimir noch kleiner aus. 

Wo immer es um Spione geht, ist Wien Schauplatz. Im Café Sperl wird ein enger Weggefährte Nawalnys interviewt – der bulgarische Investigativ-Journalist Christo Grosew. Ihm ist es auch zu verdanken, dass Putin und seine Gift-Schergen überhaupt entlarvt werden konnten. Doch was nützt es, Wahrheit und Moral auf seiner Seite zu haben, wenn Diktator Putin die Macht und das Sagen behält. 

Fazit: Der Film hat zwischendurch Längen, er ist jedoch definitiv sehenswert. Was wäre der Menschheit mit einem Präsidenten Alexei Nawalny alles erspart geblieben.  

Themen: Tatjana LacknerFilmtippAlexei NawalnyPropaganda-StaatGitftanschlag
12. Mai 2022 von Tatjana Lackner, MBA
Was ist der Erlebnisraum Deiner Zuhörerschaft? Niemand muss Soziokultur büffeln. Für Vorträge, Besprechungen oder Verhandlungen solltest Du jedoch definitiv die Schlüsselwörter Deiner Teilnehmer & Teilnehmerinnen kennen. Gute Vortragsvorbereitung hat viel mit Zielgruppen-Recherche zu tun.
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11. Mai 2022 von Tatjana Lackner, MBA

DIE SCHULE DES SPRECHENS ist gut situiert zwischen wunderschönen Sehenswürdigkeiten, Kaffeehäusern und kulturellen Einrichtungen – darunter auch Museen. 

Kürzlich habe ich von meinem Team ein tolles Geschenk erhalten. Bestimmt eignet es sich auch für andere Unternehmen als feine Teambuilding-Maßnahme: Ein Mystery Hunt. 

Gemeinsam sind wir an einem Samstag losgezogen und haben uns an der Kassa in der Albertina “die Huntbox” geholt. Diese Rätsel Rallye ist selbsterklärend und macht richtig viel Spaß. Man durchkämmt die Prunkräume der Habsburger und hat überall Aufgaben zu erfüllen. Einige sind knifflig, andere witzig – immer sind die Aufgaben geschichtlich relevant. Wir haben viel dazugelernt. Henriette von Nassau-Weilburg beispielsweise war mit Erzherzog Karl verheiratet und brachte den norddeutschen Brauch, einen Baum im Zimmer zu schmücken, an den Wiener Hof. Kaiser Franz I schien davon sehr begeistert. So war die Tradition des Christbaumes geboren. 1816 erstrahlte erstmals ein aufgeputzter Baum zur Weihnachtszeit in den Salons der Habsburger. 

Der gesamte Hunt dauert 90 Minuten und man kann zwischen “Der Kunstkammer” und “der antiken Sammlung” im Kunsthistorischen Museum oder der Albertina wählen. Ein Team besteht aus bis zu acht Personen. Alle Teilnehmenden sollten gut zu Fuß sein, da man in den Salons keine Möglichkeit zum Sitzen vorfindet. 

Wir sind im Anschluss in eine Bar gegangen und haben uns über das gemeinsame Erlebnis ausgetauscht. 

Fazit: Mit dem eigenen Team verschiedene Aufgaben zu bewältigen verbindet und man erfährt, wie Kollegen in kniffligen Situationen ticken. Und jetzt rate mal, wer gewonnen hat 😊? 

Themen: Tatjana LacknerAlbertinaMystery HuntHabsburgPrunkräumeTeambuilding
Beruflicher Werdegang

Jürgen Stichenwirth wurde 1968 in Wien geboren. Die ersten 20 Jahre seines Lebens verbrachte er in Washington D.C., wo er an der Deutschen Schule Washington sein Abitur machte. Er war mehr als 20 Jahre in globalen Firmen und Banken tätig, und hat in über 50 Ländern auf allen Kontinenten Verkaufs- und Verhandlungserfolge erzielt. Er ist Spezialist für internationale Verkaufs-, Verhandlungs- und Präsentationstechniken, mit einem Fokus auf der Rhetorik und der Körpersprache des Einzelnen.

6. Mai 2022 von Tatjana Lackner, MBA

Körpersprache besteht nicht nur aus dem Blickkontakt, der Haltung, dem Gang oder der Mimik eines Menschen. Zur olfaktorischen und damit nonverbalen Kommunikation gehört auch unser Duft. Egal, ob Eau de Toilette oder Parfüm – Gerüche lösen im Hirn Reaktionen aus und wir speichern sie gemeinsam mit Erinnerungen ab. Assoziationen aus der Kindheit legen Erlebtes offen. Dabei unterscheiden sich die Zuordnungen ob etwas wohltuend, ungut oder angenehm ist, von Person zu Person. Für mich beispielsweise riechen blühende Holunderbüsche nach Kindheit. Meine Tochter verbindet damit vor allem ihre Allergie und meinen Mann erinnert dieser Duft gar an ein Urinal.  

Ich habe mich im “Internationalen Parfum-Museum“ in Grasse bei den französischen “Nasen” mal umgesehen. Auf 3.500 Quadratmetern bietet sich dem schnüffelnden Besucher eine lustvolle olfaktorische Reise. Wie riechen Kokain und Heroin? Wie Opium? Und wo wächst das von mir heißgeliebte Süßgras “Vetiver”? 

Mein eigenes Parfum “Juniper Sling” riecht übrigens sanft nach London Dry Gin und stammt aus der exquisiten Penhaligon’s Serie. Auch darin findet sich ein Hauch von “Vetiver”. Gefühlte hundert Mal wurde ich schon auf diesen besonderen Duft angesprochen und ich liebe die Komposition bestehend aus Wacholder, schwarzem Pfeffer, Zimt und Orangenbrand, braunem Zucker und Kardamom nach so vielen Jahren immer noch. Wahrscheinlich liegt der Zauber am olfaktorisch gelungen abgemischten Akkord aus Kopf-, Herz und Basisnote. Die Kopfnote ist für die unmittelbare Entfaltung beim Aufsprühen zuständig. Sie verflüchtigt sich nach 15 Minuten und die Herznote übernimmt. Sie bildet den sogenannten Duftkörper. Sie ist es auch die darüber entscheidet, wie andere den Duft wahrnehmen. Wohingegen die Basisnote das Zusammenspiel aus Aromen und Haut organisiert. Alter, pH-Wert der Haut, Ernährung, ja selbst der Hormonstatus spielt bei der Duftentwicklung eines Menschen eine Rolle. In der Basisnote finden sich oft würzig-holzige Aromen. Ich selbst kenne das Gefühl wenn meine Tochter einen tollen Duft ausprobiert, der bei mir völlig anders riecht und mich nicht mehr überzeugt. Auch dafür ist die Basisnote verantwortlich. Sie ist die Individualistin unter den drei Duftnoten. 

Den Tipp für “Juniper Sling” erhielt ich von einem eleganten und vielreisenden männlichen Kunden, dem ich vor Jahren mein Leid darüber klagte, dass mein damaliges Eau de Toilette “Bogner Man Classic” plötzlich eingestellt wurde. Ich gehöre von jeher zu den Frauen, denen Damendüfte tendenziell zu süß riechen und die sich lieber mit raffinierten Herrendüften umgeben – wieder der Basisnote wegen.  

Im Frühsommer liegen in Südfrankreich so viele geniale Düfte in der Luft. In eigenen Gärten wachsen die Blüten, die darauf warten, aufwendig extrahiert zu werden. Rosen, Mimosen, Orangen und Zitrusfrüchte haben den reizenden Ort Grasse berühmt gemacht. Die Literatur half zusätzlich nach. Patrick Süskind hat mit seinem Roman “Das Parfüm” weltweit Furore gemacht. Die bekannte Geschichte des Frauenmörders, der Düfte sammelt, spielt ebenfalls in Grasse. Drei weitere Namen sind mit der Gegend südwestlich von Nizza verbunden: “Fragonard”, „Molinard” und „Galimard”. 

Im Mittelalter ging es vor allem darum, die stinkenden Handschuhe und ihren üblen Geruch von gegerbter Tierhaut zu übertünchen; dann wurde aus der Not eine Tugend und schließlich eine Kunst. Gerber Galimard kam angeblich als erster auf die Idee, die Lederhandschuhe der Damen in ein Blütenbad zu legen. Das machte Schule und man übertrumpfte sich schon bald mit cleveren Kombinationen aus Lavendel, Orangen und anderen Blüten aus den Duftgärten. 

Vieles lernt man hier über die Destillation von ätherischen Ölen. Wie wird der Duft der Rosen konserviert? Warum bezog Stilikone Madame Coco den teuren Jasmin für ihr legendäres Chanel Nr. 5 ausgerechnet aus Grasse? 

Besuchern werden Workshops zur Parfümherstellung angeboten und im „Atelier de Tarinologie“ bei Molinard kann man sich sogar sein eigenes Parfüm zusammenstellen lassen. 

Die nonverbale Kommunikation erzählt bei “Fragrance Marke 08/15” aus dem Drogeriemarkt eine gänzlich andere Geschichte als beim persönlichen Parfüm aus dem eigenen Flakon. Ist jemand olfaktorischer Mainstream, Billigduftie oder Anhänger einer eher exklusiven Duftkomposition? Geld stinkt eben nicht – es hat meist sogar einen durchaus exquisiten Duft. Egal ob in der luxuriösen Automobilbranche, in der Hotellerie, in Einkaufszentren oder in der Haute Cuisine – überall sind ganze Heerscharen von Geruchsspezialisten damit beschäftigt, unsere Nasen zu erfreuen. An die Fähigkeit etwas mit der Nase wahrzunehmen, erinnern uns sogar Redewendungen: “Herr Maier hatte ein Näschen für das Geschäft” bedeutet, er konnte etwas voraussehen oder eine Geschäftsentwicklung erahnen. “Ich habe die Nase voll von Deinem Gemeckere!” oder “Ich kann ihn im Augenblick nicht riechen” – in beiden Fällen droht “dicke Luft”. Wenn etwas “anrüchig” ist, dann ist es wohl dubios oder zweifelhaft. Wenn etwas “zum Himmel stinkt”, dann ist etwas faul an der Sache und man sollte lieber “verduften”. 

Fazit: Die nonverbale Kommunikation umfasst auch, wie sich jemand olfaktorisch präsentiert. Denn manchmal hätten wir auf den ersten Blick an einem Fremden gar nichts auszusetzen, wäre sein Rasierwasser oder ihr Parfüm nicht so aufdringlich, süß oder schwer. 

Gerade in einem Land mit Jahreszeiten tragen viele einen Winterduft und ein Sommerparfüm. Das Problem: Im nächsten Winter ist dieser Duft möglicherweise gekippt. Selbst die teuersten Öle können mit der Zeit ranzig werden, die Farbe und die Basisnote verändern sich. Sobald die Flüssigkeit dunkler aussieht, ist Vorsicht geboten. Das ist einer der Gründe, warum es im Parfümmuseum in Grasse eher dunkel zugeht: Auch unsere Flakons sollten vor Licht und Hitze geschützt werden, um länger zu halten. Und wer weiß, vielleicht hatte Heinrich Heine recht: “Düfte sind die Gefühle der Blumen”. 

Themen: AssoziationenDuftParfum-MuseumolfaktorischNonverbale Kommunikation
3. Mai 2022 von Tatjana Lackner, MBA
In diesem Special werden Hörerfragen rund um Inspiration und neue Denkpfade beantwortet. Wodurch helfen uns Tagebucheinträge beim Formulieren? Viele von Tatjanas Empfehlungen lassen sich leicht in den Alltag integrieren. Wer regelmäßig geistig durchlüftet, der braucht dafür "Ich"-Zeit.
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2. Mai 2022 von Tatjana Lackner, MBA

Immer geht es ums Geld. Das ist auch bei Boris Becker so. Tatjana im Interview mit Paul Buchacher. Tune in:

SoundCloud: Mai 2022

29. April 2022 von Tatjana Lackner, MBA

Für Mütter hat Tatjana eine gute Übung. Nicht jede von uns bekommt am Sonntag einen Brief von ihrem Kind. Schließlich sind manche Babysöhne oder Töchterleins viel zu klein und können noch gar nicht schreiben. Andere „Kinder“ sind vielleicht längst selber Eltern und führen die Mama lieber fein zum Essen aus.

Tatjana hat vor einigen Jahren begonnen, sich selbst einen Brief am Muttertag zu schreiben. Dabei geht es nicht um Eigenlob, sondern vielmehr um „reinigendes Schreiben“. Worauf sind wir selbst stolz in unserer Erziehung? Nicht alle Tage (und anfangs vor allem die Nächte) waren ein Honigschlecken. Was ist uns gut gelungen, und worauf blicken wir gelassen zurück?

Pablo Picasso hat sinngemäß einmal gesagt, dass er mehr Schweiß, Tränen und Energie in seine Kinder investiert hat, als in seine Bilder. Das gleiche gilt auch für uns Mütter. Viele Coachingstunden, emotionale Bondings und pädagogische Lebensberatung haben wir gerne verschenkt und keine davon können wir uns in den Lebenslauf schreiben. Sie alle wiegen in der Leistung aber sicher mehr als jedes MBA.

Tatjanas Appell von Mom zu Mom: Schreib Dir zum Muttertag Deinen eigenen Text und präsentiere Dir Deine kleinen & großen Errungenschaften in der Kindererziehung und zwar schriftlich. Nichts ist so persönlich, wie die liebevolle Erziehung einer engagierten Mutter. Welche Überschrift könnte Dein Erziehungskonzept gehabt haben? Wo lagen Deine Prioritäten? Welches Thema gestaltete sich zum Stolperstein? Was hast Du selbst durch die „Aufzuchtsjahre“ gelernt?

Wir Mamas haben alle gemeinsam, dass wir viele Jahre wie Löwinnen gekämpft haben für Glück, Gesundheit, Herz und Hirn unserer Kinder.

Für alle, die ihren eigenen Müttern nicht nur was zum Auswickeln, sondern auch zum Entwickeln schenken möchten, bietet DIE SCHULE DES SPRECHENS wunderschöne Gutscheine.

Themen: Tatjana LacknerMuttertagGutscheine
28. April 2022 von Tatjana Lackner, MBA
Der eine liebt den Klang, wenn jemand Teig knetet, der nächste fährt völlig ab auf glibbernden Slime, der ganz langsam von einer Hand in die andere gegatscht wird. Diese Geräusche lassen für hunderte Zuseher Emotionen entstehen. Dem einen schenken sie Entspannung oder Einschlafhilfe und manchem sogar Gänsehaut.
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27. April 2022 von Tatjana Lackner, MBA

Die Pizza kommt nicht aus Nizza, aber mit nur 23 Kilometern Luftlinie zu Italiens Grenze lassen sich hier viele Einflüsse aus der Stiefelnation erkennen. Turiner Architekten waren es angeblich, die in Nizza Parkanlagen entwarfen. Was sich in der fünftgrößten französischen Stadt für das besondere Flair verantwortlich zeichnet, ist vor allem mit der “schönen Zeit”, der Belle Epoche, verbunden. 

Früher war Nizza ein Fischerdorf. Vor allem britische Aristokraten und russische Monarchen wurden ihrer Krankheiten und des schlechten Wetters daheim wegen ans Mittelmeer geschickt. Ursprünglich sollte die berühmte Küstenstraße von Nizza “Strada del Littorale” heißen, aber da britische Adelige den Bau der Promenade in Auftrag gaben, wurde sie zur “Promenade des Anglais”. 

Mit der Zeit brachten vor allem die Künstler und Literaten ein völlig neues Flair ans Mittelmeer. Klingende Namen urlaubten an der Côte d’Azur und lockten die bessere Gesellschaft an. Pablo Picasso schlug beispielsweise in Antibes seine Zelte auf. Ihm ist heute dort ein Museum gewidmet. Paul Cezanne, Henri Matisse oder Claude Monet kamen ebenfalls des besonderen Lichts wegen an die blaue Küste. Mit einem Côte d’Azur-Museums-Pass für drei bis sieben Tage kann man auf den Spuren der großen Meister – in Farbe und auf Leinwand – wandeln. 

Neben den bildenden Künstlern lebten, liebten und arbeiteten vor allem die Schriftsteller und Denker an der Côte. Sie haben uns einen wahren Literaturschatz hinterlassen. In vielen Büchern kommen Orte entlang der Küste vor. Von Françoise Sagan über Alexandre Dumas, Friedrich Nietzsche, F. Scott Fitzgerald, Klaus und Thomas Mann, Bertolt Brecht, Alma Mahler-Werfel und sogar mein Lieblingsautor: Frédéric Beigbeder. Von ihm stammt der zynische Satz: „Je n’aime pas dire du bien de moi, je préfère dire du mal des autres.“ („Ich spreche nicht gerne gut über mich, ich spreche lieber schlecht über andere.“) 

Einige Generationen feierten in den südfranzösischen Nächten wilde Feste und bis heute zieht es Celebrities in diese atemberaubende Gegend. Den Sommerpalast von Elton John finde ich fast beeindruckender als die Villa Rothschild. Beide lockten Stars hierher. 

Viele Gebäude bringen Besucher zum Staunen. Mich beeindruckt besonders “La Tête Carrée”: Der quadratische Kopf ist deshalb so unique, weil er die erste bewohnbare Skulptur auf der Welt war. Heute befindet sich darin auf drei Stockwerken eine Bibliothek. 

Mein Tipp: Wer in die “Belle Epoche” eintauchen möchte, der sollte sich einen strategisch günstigen Ausgangspunkt verschaffen. Ich habe diesmal eine geniale, große helle Wohnung auf dem Boulevard Victor Hugo bezogen. Direkt vor der Haustür 73 gibt es übrigens eine bequeme Verbindung zum Flughafen, falls man lieber ohne Auto unterwegs ist. 

Von hier aus überblickt man den hübschen und ältesten Garten der Stadt, den Jardin Alsace Lorraine. Zu Fuß geht es in nur drei Minuten zum berühmten Hotel Negresco an der populären Uferpromenade. Gustave Eiffel (Erbauer des Eiffelturms in Paris) konstruierte die auffällige, pinkfarbene Kuppel dieses Hotels und setzte damit ein legendäres Statement. Früher trafen sich hier die Bourgeoisie und viele gekrönte Häupter.  

Themen: NizzaTête CarréeVictor HugoHotel NegrescoElton JohnPromenade des AnglaisFréderic Beigbeder
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