Tatjana’s Blog

16. Juli 2021 von Tatjana Lackner, MBA

Rhetorisch betrachtet:

Europa steht in der Schuld der Griechen

Was die Schule des Sprechens heute ist, war Apollonius Molons Rednerschule im 1. Jahrhundert vor Christus – die erste Adresse für Rhetorik.
Tatjana ist auch in diesem Sommer wieder auf Rhodos zum einen um mit Ihrer Familie den jährlichen Surfurlaub zu genießen und zum anderen um auf den Spuren ihrer beruflichen Vorfahren zu wandeln. In Rhodos Stadt gründete der antike Anwalt Molon seine Rednerschule und hatte klingende Referenzen. Darunter Cicero und Cäsar.

Es war die Zeit in der viele vom „asianischen“ Redestil beeinflusst waren: lange Sätze, Verschachtelungen, Redeschnörkel und Manierismen ohne Ende. Aus Kleinasien stammte damals diese vorübergehende Mode in der Sprachkunst. Wer im Lateinunterricht Texte übersetzen musste kann ein Lied davon singen.

Apollonius konnte diesen Schwulst nicht leiden. Er hingegen war ein Verfechter des klaren Wortes. Nichts hielt er von unnötigen Füllwörtern die komplizierte Gedankengänge weiter aufschwemmten und die Botschaft unerkennbar in Watte packten.
Der erfolgreiche Rhetor hätte Tatjanas Buch: „Rede-Diät“ schon alleine des Titels und noch mehr der Aussage wegen geliebt. Der 25-jährige Cäsar war bei ihm in Ausbildung. – Ebenfalls ein scharfer Denker und guter Student. Bis heute wird die Drei-Wort-Botschaft: „Veni, Vidi, Vici“ zitiert. Sogar in der schnellsten Kommunikation – in der heutigen Werbung – findet ein Satz aus dem 1. Jahrhundert vor Christus Verwendung. „Veni, vidi, visa“ hieß der Slogan des Kreditkartenanbieters. Auch die Meldung mit dem geworfenen Würfel ist von bestechender Klarheit: „Alea iacta est!“ – Cäsars oft falsch zitierter Spruch am Fluss Rubicon, da war er schon 51 Jahre alt.

Fazit: Tatjana genießt das rhodische Zentrum, das schon vor der christlichen Zeitwende aufhorchen ließ mit innovativer Philosophie und brillanter Rhetorik.

Viele Promis ließen sich hier verbal trainieren: Cassius, Cato, Brutus, Pompeius oder Lukrez.

Themen: CiceroApollonius Molonasiatischer RedestilBrutusCäsarCassiusLukrezPompeiusRhodosSurfurlaub
Beruflicher Werdegang

Jonas Strieder ist als Sohn einer Aussteigerfamilie im südsteirischen Weinland aufgewachsen. Schon früh entwickelte er ein Gespür für Sprache und Klang. Bereits in der Schule stand er in diversen Theater- und Musical-Inszenierungen auf der Bühne. Nach dem Abschluss der Matura in Graz folgte das Lehramtstudium in Englisch und Deutsch. Nebenher jobbte er als Barkeeper. Dabei wurde er zum ersten Mal auf seine außergewöhnlich Stimmfarbe aufmerksam gemacht. Parallel zur Sprechstimme hält jedoch seit Jahrzehnten auch seine Gesangsstimme fit. 

Jonas Strieder ist Mitglied in zwei Chören, dem EnChoir Vienna und den AcademySingers Linz, mit denen er das Publikum schon bei zahlreichen Auftritten begeistert hat – unter anderem im Wiener Musikverein und im Konzerthaus in Linz. Seiner Leidenschaft für Sprache geht er mit einem Masterstudium der Germanistik und der Anglistik und Amerikanistik auf der Uni Wien nach. 

Nach der Diplom-Sprecherausbildung ging es 2021 für Jonas Strieder an DER SCHULE DES SPRECHENS weiter mit der Sprech-Trainerausbildung. Der entspannte und gehaltvolle Umgang mit geschriebener und gesprochener Sprache bleibt seine große Leidenschaft. Wie man mit der Stimme gelungen Texte zum Leben erweckt, begeistert ihn und genau da setzt sein Unterricht an. 

13. Juli 2021 von Tatjana Lackner, MBA

Gerne war ich wieder Podcastgast bei Paul Peter Buchacher

SoundCloud: Juli 2021

9. Juli 2021 von Tatjana Lackner, MBA

Warum wird im Urlaub so häufig gestritten?

Im Alltag gehen wir arbeiten, wenigstens eine Mahlzeit essen wir getrennt von unseren Lieben, wir lesen verschiedene Zeitungen und konsumieren divergente Medien. Wir schauen beispielsweise unterschiedliche Spartenkanäle – alles getrennt vom Partner. Und im Urlaub haben wir dann noch weniger Raum und kleben dafür um so mehr aufeinander – Reibung erzeugt dann nicht immer Wärme im Familiensystem. Zudem erwarten wir von der schönsten Zeit des Jahres viel zu viel.

Was dagegen tun?

Besser wir trennen zuerst zwischen Wünschen und Bedürfnissen. Niemand kann schließlich Gedanken lesen – auch unser Partner nicht. Sie wünscht sich auf den angebotenen Ausflug mitzufahren? Dann soll sie das machen. Gerne gut gelaunt und auch alleine. Papa mag ein Bier? Der Sohn ein Eis? Selber holen! Wenn sich jeder selbst organisiert und nicht laufend für die anderen, dann hat das den Vorteil: Niemand fühlt sich undankbar behandelt und jeder bekommt, was er wirklich möchte. Das klingt doch gut. Ja, und damit kommen wir zum nächsten Punkt. Ihr Strandspaziergang wird angemeldet und für danach gleich ein Date vereinbart – natürlich nicht mit Fremden, sondern mit dem Partner. Das bedeutet Alleingänge werden angekündigt und dann wird wieder ein gemeinsamer Treffpunkt ausgemacht, zum Beispiel an der Poolbar. Diese Dates sind Wir-Momente für die Paare. Und beim Alleinausflug in die Stadt kann man dann Fotos machen und anschließend dem Partner zeigen, was man Neues entdeckt hat. Vielleicht kommt er am nächsten Tag dann sogar mit.

Und was können Paare mit Kindern tun?

Wenn gar keine Wir-Zeit organisierbar ist und Klein-Clemens sicherer am Spielplatz ist, als am Pool, dann wird das Date eben dort vereinbart. In der Kommunikation geht es immer wieder um einen Neubeginn und die Chance atmosphärisch abgestandene Stimmung frisch zu gestalten. Gerade mit kleinen Kindern ist es wichtig, dass jeder auch Mal Zeit für sich hat. Während der eigenen Ich-Zeit nimmt der andere in der Zwischenzeit dann die Kinder. Solche Zäsuren sind für alle wichtig, auch für den Nachwuchs. Sonst heißt es irgendwann nach dem dritten Zoff, bei dem die Pubertierende in der Früh schon zickig war, „du bist schon den ganzen Tag schlecht drauf“. Kleine zeitliche Trennung verschaffen stets einen Puffer und garantieren frische Antriebsenergie.

Ein Tipp für die Paarbeziehung im Urlaub?

Ich finde es gut, wenn Paare gemeinsam lesen. Also wirklich gemeinsam dasselbe Buch – einer liest dem anderen vor. Gerade wenn es in einer Beziehung nach Jahren schon einige vergiftete Reizthemen gibt, an die besser niemand ausgerechnet im Urlaub anstreift – vermag Literatur uns aus dem Alltag wegzuführen. Neue Sichtweisen und Eindrücke von außen bieten einen gemeinsamen Thementeppich, auf dem man wieder diskutieren kann. Zudem lernt man so auch Meinungen vom eigenen Partner kennen, die vielleicht noch nicht bekannt waren. In langen Beziehungen ist auffallend, dass viele das Gefühl haben, nichts Neues mehr entdecken zu können. „Glaub mir, ich kenne Dich“ – Sätze werden laut. Leise werden manche erst nach einem Seitensprung, wenn sie verblüfft erkennen müssen, wie kreativ ihr Partner andernorts gewesen ist.

Themen: UrlaubBedürfnissePaarbeziehungPaarzeitReizthemenStreitWünscheZoff
8. Juli 2021 von Tatjana Lackner, MBA
Keynote Speaker, Vortragende und Präsentatoren gibt es wie Sand am Meer – aber nicht alle überzeugen. Was braucht es? Vorbereitung ist wichtig. Klar. Aber niemand soll "over scripted" reden. Tatjana Lackner weiß, was nötig ist, um mit einem Live-Publikum zu interagieren. "Digitaler Livestyle" zwingt analoge Präsentatoren auch moderne Medien in ihre Vorträge einzubauen.
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5. Juli 2021 von Tatjana Lackner, MBA
Mit Kindern im Alltag hat man oft besondere Momente. Heute erklärt Ben Seegert drei Blickwinkel auf einen Bereich. Und zwar, wenn Kinder etwas von uns Erwachsenen möchten. Wichtig ist es nämlich, dass wir Erwachsene unser Verhalten hinterfragen. Und unsere Kinder – dürfen Kinder sein.
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1. Juli 2021 von Tatjana Lackner, MBA
Rhetorisch betrachtet: Europa steht in der Schuld der Griechen Was DIE SCHULE DES SPRECHENS heute in Wien ist, war Apollonius Molons Rednerschule im 1. Jahrhundert vor Christus – die erste Adresse für Rhetorik.
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30. Juni 2021 von Tatjana Lackner, MBA

Ferienspiele früher und heute 

Früher haben wir “Räuber und Gendarm” gespielt. Heute gibt es zwar noch Räuber, dafür wurden die Gendarme abgeschafft und in Polizisten umbenannt. 

Einst wurde für den Urlaub ein Kartenspiel zusammengepackt oder wir haben uns mit Würfel-Poker gemeinsam die Zeit vertrieben. Bei den Älteren waren es auch Schnapskarten, die „More-Sophisticated“ spielten im Schatten eine Runde Bridge und die Esoteriker legten sich selbst die Tarotkarten. 

Bei den Kiddies ist UNO wohl seit Jahrzehnten der Klassiker. Wir kannten den Vorgänger dieses Spieles noch unter MauMau. 

Heute sieht die Ferienvorbereitung für unsere Kids und Teens gänzlich anders aus. Mütter prüfen, ob alle relevanten technischen Geräte samt Adapter und Steckdosenverteiler eingepackt sind. 

Apps am Start 

Mir macht es beispielsweise viel Freude mit meinem Sohn im Urlaub Quizduell von Liegestuhl zu Liegestuhl aus zu spielen. Falls er mal gewinnt, darf er die Taverne aussuchen, in der die Familie zu Abend isst. Die gereichten Nachspeisen stellen hierbei stets seine Entscheidungsgrundlage dar. 

Einige Apps sind für die Ferien wirklich empfehlenswert. Hier meine Auswahl: 

  • Stadt Land Fluss (✔ iPad + iPhone ✔ 12+ Jahre)
  • Mühle (✔ iPad + iPhone ✔ 12+ Jahre)
  • Quizduell (✔ iOS, ✔ Android, ✔ Microsoft Windows Phone ✔ , 12+ Jahre)
  • Smule (Karaoke und mit Kindern singen ist fun pur) 
  • Imagoras (Rätsel lösen in der Welt der Kunstwerke: iPad ✔ Android ✔ Kindle Fire – App für Kinder ab 8 Jahre)
  • ZDFtivi – (Gratis App für Kinderserien: iPad ✔+ iPhone ✔ Android – Gratis App für Kinder 4-11+ Jahre)
  • Werwölfe Vollmondnacht (✔ iOS, ✔ Android, Gratis App, 13+ Jahre)

28. Juni 2021 von Tatjana Lackner, MBA

Der Podcast des Jahres

Die Schule des Sprechens ist die erste Adresse für Profisprecher:innen. Podcast-Produzent:innen und talentierten Sprecher:innen geben wir auch heuer wieder die Gelegenheit an unserem Podcast-Wettbewerb teilzunehmen. Die Gewinner werden von einer professionellen Jury prämiert und der Presse vorgestellt.

Bewährt haben sich in der Vergangenheit:

  • Ein knackig geschriebener und
  • Gut eingesprochener Podcast in klar strukturierten Sätzen,
  • Der eine kurze Geschichte erzählt
  • Gerne kann Musik verwendet werden.

Teilnahmebedingungen:

Teilnehmen können Podcasts und Sprecher:innen aus ganz Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol.
Abgabetermin: Dienstag, 1. Dezember 2021 an schule@sprechen.com

Wichtig: Selbst getextet und eingesprochen!

Die Teilnahme ist kostenfrei!

Wir freuen uns auf Deine Stimme. Lass unsere Ohren Augen machen!

Themen: StimmeSpracheRhetorikDeutschlandSchweizÖsterreichWettbewerbPodcast
25. Juni 2021 von Tatjana Lackner, MBA

Rhetorik-Training: „Cool Kids“!

Kümmern Sie sich 2021 nicht nur um Schulnoten, sondern auch um die Redesicherheit Ihres Kindes – das wird im späteren Leben garantiert gebraucht! Warum? Die Nase vorne hat: Wer Freude am Reden zeigt, deutlich artikuliert und gekonnt diskutiert. Wir machen Ihre Kids zu sprichwörtlichen „Cool Kids“!

Ehrgeizige Eltern haben längst erkannt, dass es sich lohnt, schon von Anfang an etwas für die Redesicherheit ihrer Sprösslinge zu tun. Das Passwort für den späteren beruflichen Erfolg lautet schließlich: Kommunikation!

Bei uns lernen die TV-Profis! Wir begleiten darüber hinaus Karriereorientierte im Business und auch viele Schüler durch das Schuljahr und durch ihre Gesprächssituationen. Und zwar von A wie Argumentation bis Z wie Zentralmatura!

Nachhilfe machen andere. Wir kümmern uns um die Persönlichkeit und die Sprache Ihres Kindes. Auch in den Ferien können 7 – 12 Jahre alte Kinder und 13 – 17-jährige Teens bei uns Rhetorik tanken. Spaß & Fortschritt sind garantiert!

Ferienkurse 2021: 

Rhetorik für Kids (von 10 bis 12 Jahre)

Rhetorik für Teens (von 13 bis 17 Jahre)

Teilnahme limitiert!

Themen: Rhetorik Spin TrainingTeens
24. Juni 2021 von Tatjana Lackner, MBA
Fleißig senden uns unsere Podcast Hörer:innen Fragen zu, die ihnen auf der Seele brennen. Tatjana Lackner beantwortet alle und einige sammelt sie sogar für eine Podcast Folge. In der letzten Zeit wurde "Achtsamkeit" nachgefragt, aber auch "aktives Zuhören". Gerne sendest Du uns auch Deine Frage!
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