Tatjana’s Blog

25. April 2022 von Tatjana Lackner, MBA

Andreas Thal
Geschäftsführer

Das Training in der Schule des Sprechens ist nicht nur top-professionell, sondern auch perfekt auf den Nutzen unserer Teilnehmer abgestimmt. Das Feld der Rhetorik und des Sprechens ist generell immens groß und komplex. Tatjana und Ihr Team schaffen es eine angepasste und effektive Landkarte durch die Anwendungsebenen der Sprache und des Sprechens zu legen. Indem die Teilnehmer aus ihrer Komfortzone geführt werden, ist das Verinnerlichen der Inhalte optimal durch eine lebendige Praxis flankiert. Tatjana macht Sprache nützlich!

25. April 2022 von Tatjana Lackner, MBA

Tatjana schreibt im Monat für einige Kolumnen. Eine davon ist für den medizinischen Sektor:

Consilium: April 2022

Rebecca Margetin

“No one ever made a difference by being like everyone else.” - P.T. Barnum

Beruflicher Werdegang

Rebecca Margetin verstärkt das Office-Team an DER SCHULE DES SPRECHENS seit März 2022. Die gebürtige Niederösterreicherin ist bilingual aufgewachsen und studiert seit Februar 2019 Psychotherapiewissenschaft an der Sigmund Freud PrivatUniversität in Wien. Im Moment befindet sie sich im Magister-Studienlehrgang mit der Fachrichtung Psychoanalyse. 

Rebecca ist eine lebendige Person und stellt sich gerne neuen Herausforderungen – so hat sie beispielsweise ganz unterschiedliche Zusatzqualifikationen erworben: Diplomierte Tiertrainerin, einen Jagdkurs, diverse Sprachunits und Ausbildungen im gastronomischen Bereich. Zudem tanzt, malt und trainiert sie gerne. Ihre allerliebsten Freizeitgestaltungen sind und bleiben jedoch – nach wie vor – Unternehmungen mit ihren beiden Hunden. 

Nach wertvollen Auslandserfahrungen entschied sie sich im März 2021 endgültig nach Wien zu ziehen und vor Ort feste Wurzeln zu schlagen.  

 

 

25. April 2022 von Tatjana Lackner, MBA

Frankreich hat gewählt. Für den österreichischen Blues war es ein trauriges Wochenende. Tatjana Lackner im Interview mit Paul Buchacher.

SoundCloud: April 2022

22. April 2022 von Tatjana Lackner, MBA

Kürzlich habe ich in einem Interview mit Joe Friggieri am Uni-Campus von Malta über den Zusammenhang von Aussagen gesprochen. Er selbst ist Professor für Philosophie und stellvertretender Rektor an der Universität Malta und gab im Anschluss eine Keynote im Rahmen eines Festivals. 

Nach seiner Rede kam er zu mir und begann an den Aussagen von unserer Aufnahmesession beim Frühstück zu zweifeln. Joe druckste herum und wollte partout nicht mehr, dass mein Aufnahmegerät bei den weiteren Fragen rund um den Vortrag mitlief. Ich wunderte mich über seinen Sinneswandel, doch er machte mich aufmerksam auf die “Bedeutung des Kontextes”. 

“Selten ist es der Inhalt, der Zuhörer zum Umdenken bewegt”, war Joe sicher. Vielmehr habe die jeweilige Redesituation für ihn eine manipulierende Komponente und darin läge die große Verfänglichkeit. 

Daheim in Wien angekommen musste ich selbst schon bald wieder ein Interview geben. Es ging kaum um etwas Weltbewegendes, vielmehr um die Frage, wie sich der Kanzler bei einer konkreten Pressekonferenz rhetorisch-strategisch geschlagen hat. Hintergrund: Seine Personenschützer folgten der fragwürdigen Einladung seiner Frau zu einem Umtrunk und wurden danach verhaltensauffällig. Zugrunde lag eine anonyme Anzeige, die dem politischen Mitbewerber zugespielt wurde und die dieser sofort zu politischem Kleingeld machte. 

Ich unterstrich im Skype-Talk, dass ich kein Fan von feigen Anonym-Anzeigen bin.  

Von anderen Menschen vernadert zu werden ist hässlich, in der Neidgesellschaft unseres Landes nichts Neues und es kann selbst den Bundeskanzler treffen. 

Ich warnte davor, dass ausgerechnet in heiklen Zeiten das permanente Politiker-Bashing wenig hilfreich sei. Klar deutete ich auf die Gefahr hin, dass den Job “Volksvertreter” bald niemand mehr ausüben würde. 

Nach dem Interview hatte ich für mich beinahe den Eindruck, dem amtierenden Bundeskanzler – der einst in einer meiner Lehrveranstaltungen als Student saß – zu sehr an die Seite gesprungen zu sein. (Randbemerkung: Du merkst, dass Du alt wirst, wenn Deine ehemaligen Studierenden Bundeskanzler und Minister:innen werden). 

Vor der Abendausstrahlung des Beitrages um 19.00 Uhr witzelten die Moderatoren schon in der Anmoderation über den Bundekanzler. Meine Worte aus dem Interview wirkten in diesem Zusammenhang plötzlich eher wie eine seichte Bestätigung. Nicht mein Inhalt hatte dazu beigetragen. Es war ausschließlich der Kontext und die Art, wie das Interview zusammengeschnitten wurde. Da fielen mir die Worte vom zaudernden Joe Friggieri wieder ein: “Tatjana, ich erzähle Dir hier in Deiner charmanten Anwesenheit und bei Sonnenschein etwas über die politische Haltung unseres Landes in Bezug zu Russland. Morgen ändert sich der Kontext und Du bettest meine Worte vielleicht so ein, dass sich der Zusammenhang ändert und die gleichen Sätze völlig anders klingen. Es wäre dann nicht der Inhalt oder der Subtext, der sich geändert hat, sondern nur die Kraft des Kontextes.” 

Joe hat recht. Immer besteht das Spiel um Emotionen aus dem Bezugsrahmen “Framing”, kleine Andeutungen, scheinbar harmlosen Moderationssätzchen und wirkungsvoll Ungesagtem. Dahinter lassen sich die eigentlichen manipulativen Intentionen medial trefflich verbergen.  

Fazit: Lassen Sie sich nicht nur richtig zitieren, sondern erklären Sie stets auch die Nebenumstände, damit sich das Gegenüber ein Bild machen kann. Setzen Sie selbst die Frames so, dass Ihre Worte nicht aus dem Bild purzeln und vor allem nicht leicht “schneidbar” sind. 

Themen: Tatjana LacknerBundeskanzlerFramingKontextMaltaJoe FriggieriKarl Nehammer
21. April 2022 von Tatjana Lackner, MBA
Wenn der Vater mit dem Sohne... aus der Kindergeschichte "Jojo, der kleine Außerirdische" den Kindergeschichten-Podcast "Backerbsenalarm!" macht. Dann steckt da der pure Spaß an der Freud' drinnen. Und DIE SCHULE DES SPRECHENS dahinter. Gesprochen von Robert Sattler.
Jetzt abonnieren
Auf Spotify anhören Auf Soundcloud anhören Auf Itunes anhören Auf Podigee anhören
14. April 2022 von Tatjana Lackner, MBA

Das Aurum für das Frühjahr 2022 ist wunderschön und beinhaltet Tatjanas Kolumne über die Trends in der Rhetorik. Lesenswert!

Aurum 999.9: Frühling 2022

14. April 2022 von Tatjana Lackner, MBA

Tatjana berichtet aus Südfrankreich von der Wahl. 2017 standen sich Macron und Le Pen schon mal gegenüber. Diesmal wird die Stichwahl noch knapper ausgehen.

SoundCloud: April 2022

14. April 2022 von Tatjana Lackner, MBA
Wir leben in einem pluralistischen Zeitalter. Das bringt mit sich, dass an jeder Ecke neue Meinungen, andere Argumente und unterschiedliche Überzeugungen feilgeboten werden. Damit wir von der Flut der Argumente rhetorisch nicht weggespült werden, lohnt es sich in der Überzeugungsrede oder bei Scheinargumenten analytisch vorzugehen. Der wahre Grund der Argumente liegt häufig im Verborgenen.
Jetzt abonnieren
Auf Spotify anhören Auf Soundcloud anhören Auf Itunes anhören Auf Podigee anhören
13. April 2022 von Tatjana Lackner, MBA

Die Geschichte von Richie Bravo ist schnell erzählt: Der Teilzeit-Gigolo scheitert in den unterschiedlichen Rollen seines abgehalfterten Lebens: Als Vater hat er versagt, das wirft ihm seine unsympathische Tochter, die ihn in Italien aufspürt, sogar persönlich vor. Als Mann hat er keine solide Liebesbeziehung vorzuweisen. Stattdessen beglückt er gegen finanzielle Zuwendungen die mit ihm altgewordenen Damen aus seinem eigenen Fanklub. Das klappt sexuell mal besser, mal schlechter. Als gealterter Star ist er vom Leben und dem Nikotin gezeichnet. Stimmlich erinnert er an Bata Illic und die anderen herumtingelnden Schlagersänger der 1980er Jahre. 

Richie ist jedoch selbst seinen Damen kein guter Freund. Den Ehemann einer Emilia beispielsweise erpresst er sogar mit dem Sextape, das er von seiner Frau angefertigt hat. 

Wer zudem im Alterswohnheim versucht den eigenen Vater zu bestehlen, gehört wohl nicht zu den ganz guten Söhnen. 

Ulrich Seidl schafft es dennoch, dass man Richie an verschiedenen Stellen des Filmes mag. 

Rimini im Winter gibt eine perfekte Kulisse für die trostlose Grundstimmung des Werkes ab. Die Vergänglichkeit zieht sich als Thema durch den Film, wie die Liebe und das Scheitern. 

Die Adriametropole hat über die Jahrzehnte offenbar nicht nur an Charme verloren, sondern auch an architektonischen Hotel-Bauverbrechen dazugewonnen. Die Migrationsproblematik wird von Seidl ebenfalls im Film aufgegriffen. Statt Dur spielt Seidl Moll in allen Sequenzen. 

Der Umstand, dass Hauptdarsteller Michael Thomas auch in “der Wirklichkeit” vom Leben gezeichnet ist erklärt wohl, warum er für seine – ohne Zweifel – beachtliche schauspielerische Leistung nicht eigens ausgezeichnet wurde. Denn: Wo verläuft die Grenze zwischen jemand ist “gut gecastet” und der ist “im normalen Leben” auch so? 

Der sehenswerteste Teil in Bezug auf “Rimini” ist ein Standard-Video-Interview mit Ulrich Seidl und seinem Hauptdarsteller. Dort erklärt er, dass er ein Werk rund um Michael Thomas gebaut hat. Wie peinlich ihm die Richie-Bravo-Seite seines Zugpferdes auch nach Drehschluss ist, erlebt man als Zuseher dabei auch. 

Fazit: Der preisgekrönte Filmemacher Ulrich Seidl wäre besser noch mutiger beim Schnitt gewesen. Denn der Streifen hat mit knapp zwei Stunden unnötige Längen, die der Handlung nicht helfen. Auf der “Diagonale 2022”, dem österreichischen Filmfestival, hat das Werk immerhin Furore gemacht. Interessant ist der dokumentarische Filmcharakter einer gänzlich erfunden Geschichte.  

Themen: Tatjana LacknerFilmUlrich SeidlRiminiMichael ThomasSchlager
Robin Frank

Im März 2022 absolviert die gebürtige Wienerin nach nur zehn Monaten die Schule des Sprechens mit Auszeichnung. Als Sprecherin ist es ihr größtes Anliegen, die Wünsche ihrer Kunden punktgenau umzusetzen um ein rundum stimmiges Ergebnis zu erzielen. Als Musikerin ist sie mit ihrer Band Vulvarine auf heimischen wie internationalen Bühnen zu sehen.

8. April 2022 von Tatjana Lackner, MBA

Anschlag in Tel Aviv, Neue Sanktionen für Russland. Tatjana bespricht die laufenden Ereignisse mit Paul Buchacher

SoundCloud: April 2022