Tatjana’s Blog

17. Januar 2024 von Tatjana Lackner, MBA

Die ersten Wahlauftakt-Reden sind gehalten und Tatjana Lackner ist laufend als Analystin in die TV- & Radio-Studios des Landes eingeladen.

Hier OE24 und die Rede von Herbert Kickl:

OE24.TV: Jänner 2024

17. Januar 2024 von Tatjana Lackner, MBA

Die aktuelle Obsession vieler Dienstleister mit selbsternannten „Social Media Coaches“ führt einige mittlerweile höchstpersönlich auf die Couch. Manche davon sogar in den finanziellen Ruin. Jemand der selbst ein Unternehmen aufgebaut hat weiß, dass prollige Konzepte à la “Buche meine Online-Strategie und Du wirst in vier Schritten Millionär, Bro!” peinlicher Humbug sind. Viele dieser “Coaches” sind selber EPUs (Ein-Personen-Unternehmen) und haben nie mit eigenen Händen einen Betrieb von der Pike weg aufgebaut. In sie zu investieren, bringt oft mehr Schaden als Nutzen. Jeder Austausch mit Gleichgesinnten oder fachliches Mentoring wäre inhaltlich sinnvoller. 

Die auf Facebook, Instagram & Co selbsternannten „Experten“ mit der “goldenen Zauberformel für eh alles” sind keine ausgebildeten Fachleute, sondern profitieren von einem digitalen Hype. Es gibt einen Mangel an klaren Standards und Zertifizierungen in diesem Bereich, was es einfach macht, sich als Social Media Coach auszugeben. Dienstleister, Trainer, und KMUs (Klein- und Mittelbetriebe) sollten skeptisch sein, bevor sie in die Falle tappen und ihr hart verdientes Geld für zweifelhafte Ratschläge ausgeben. Denn: Die Effektstärke dieser “Coaches” ist meist überschaubar. Zudem sind viele von ihnen schlicht Pseudo-Experten. Dabei geht es vor allem darum, zeitnah bestimmte Reaktionen oder Emotionen hervorzurufen. Dafür werden Manipulationen eingesetzt, wie beispielsweise die Verknappung (“Nur noch kurze Zeit!”) aber auch haltlose Versprechungen (“Buche jetzt und Du hast schon am Ende des Monats garantiert mehr in der Tasche!”), Ironie (“Fürs Geld selbst arbeiten kann schließlich jeder!”, “Geld macht reich, gewöhne Dich daran!”). Immer wieder erleben wir in den sozialen Netzen subtile Schuldzuweisungen – auch die sind wirkungsvoll (“Solange Du mich Dir nicht helfen lässt, wirst Du zu wenig Umsatz haben. Es liegt alleine an Dir!”). 

Viele dieser fragwürdigen Online-Päpste haben mehr Interesse daran, ihr eigenes Image zu polieren, als tatsächlich effektive Strategien für ihre Kunden zu entwickeln. Die Gefahr besteht darin, dass die draufzahlenden Opfer dieser Internet-Dienstleister von glänzenden Versprechungen geblendet werden und am Ende mit wenigen bis gar keinen greifbaren Ergebnissen dastehen. 

Auch der Umkehrschluss führt übrigens in die Sackgasse: “Ich war bei der Online-Sonja und dank ihr verkaufe ich jetzt zweistellig”. Nein, tust Du nicht! Stattdessen setzt Du Dich endlich mal mit Deinem Online-Auftritt auseinander. Nur ein einziges Profil zu bewirtschaften, macht bereits ordentlich Arbeit. Und ja, am Beginn kann eine größere Reichweite helfen. Jemand der glaubt, dass er seinem Umsatz seinem Social Media Team verdankt, sollte jedoch nachdenken. 

Die Schule des Sprechens beispielsweise floriert seit 30 Jahren – und das, obwohl wir uns die Konkurrenz weitgehend selbst ausgebildet haben. Am Beginn gab es weder nennenswerte Mitbewerber noch soziale Medien. Heute sind wir stolz auf gute Absolventen, die sich ebenfalls mit ähnlichen Konzepten selbständig gemacht haben. Unsere Vormachtstellung in der Branche verdanken wir strengem Qualitätsmanagement, ständiger Verbesserung und anspruchsvollen Kunden – keinem Online-Guru mit Flausen. Qualitätsinhalte kommen eben nicht vom Social Media Zerstäuber. 

Was viele unterschätzen, ist die psychische Belastung, die mit dem Druck einhergeht, in den sozialen Medien präsent zu sein. Die ständige Jagd nach Likes, Followern und Engagement kann zu einem erheblichen Stressfaktor werden. Manch selbsternannter “Social Media Coaches für Kundenhungrige & Umsatzunterfütterte” war vielleicht gestern selbst noch arbeitslos. Sein performanter Fokus liegt auf Quantität statt Qualität, was zu oberflächlichen Interaktionen führt und seriösen Kunden deren eigene Klientel langfristig vergrault. Peinliche Posts, fragwürdige Reels und distanzloses “Relating” ohne klaren Nutzen are simply not the vibe!  

Facebook-Gruppen beispielsweise kosten Zeit. Selbst billige und schnelle Interaktion bindet temporäre Ressourcen und zwingt manchen Jungtrainer Gratis-Content zu verschenken – mit der Konsequenz, dass er selbst gar nicht mehr so viel übrig hat. Die einen verlieren rasch fachliche Inhalte, die anderen sinnvolle langfristige Ziele und manche ihre geschäftliche Kernzielgruppe aus den Augen. Mehr Umsatz wird selten vertraglich “garantiert”.  

Der Erfolg in den sozialen Medien ist zudem nicht gleichbedeutend mit dem Geschäftserfolg! Dienstleister und Coaches sollten sich auf persönliche Touchpoints und Empfehlungen oder auf authentische Beziehungen konzentrieren, anstatt sich von einer oberflächlichen Online-Präsenz blenden zu lassen. 

Auch ich beobachte seit Jahren, dass viele ausgebrannt und hochverschuldet zurückbleiben. Bei anderen wiederum fehlt durch den virtuellen Beifall die bitter nötige Selbstkorrektur und Eigenreflexion, damit sie als Trainer gut bleiben. Die Anzahl neuer Follower ist eben nicht gleichbedeutend mit der Anzahl zahlender Kunden

Eine Lektion, die unsere Kinder bereits gelernt haben, denn sie wissen, dass viele mutmaßliche Freunde auf den sozialen Plattformen noch keinen “echten” Buddy garantieren. 

Fazit: Trainer, One-Person-Shows und selbst kleine Unternehmen sollten kritischer hinterfragen, ob die Investition in einen Social Media Coach aktuell sinnvoll ist und ob dadurch der versprochene Nutzen überhaupt erreicht werden kann.  

Themen: Tatjana LacknerSocial MediaCoachPseudoTrainerKMUs
15. Januar 2024 von Tatjana Lackner, MBA

Feedback zu Tatjanas LinkedIn Audio Events – Jeden Samstag 10.00-11.00 Uhr

Torben von Spreckelsen

Erfrischende Tiefe und facettenreiche Inputs, vielen Dank für den leckeren Kaffee, das kreative Aufbrühen und Aufschäumen durch die Meister Barristerin Dr. Tatjana Lackner, MBA und die Diskussionen an der Bar.

11. Januar 2024 von Tatjana Lackner, MBA
Was DIE SCHULE DES SPRECHENS heute ist, war Apollonius Molons Rednerschule im 1. Jahrhundert vor Christus – die erste Adresse für Rhetorik. Auf LinkedIn, der bekanntesten online Business Plattform, verbinden wir die Fertigkeiten aus dem alten Griechenland mit unserer heutigen digitalen Welt in unserem Audio-Event.
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10. Januar 2024 von Tatjana Lackner, MBA

Vietnam ist zweifellos ein faszinierendes Land mit einer reichen Geschichte, atemberaubenden Landschaften und vielfältiger Kultur. Während meiner ausgedehnten Reise von der Hauptstadt Hanoi über Huê und Hoi An nach Saigon und den vielen Ortschaften dazwischen, erging es mir jedoch ähnlich wie der TRAVELBOOK-Redakteurin Gudrun Brandenburg. Sie war drei Wochen in Vietnam unterwegs und nennt ein halbes Dutzend gute Gründe, warum sie NICHT wieder dorthin zurück möchte. 

Einige ihrer Enttäuschungen decken sich mit meinen:  

1. Vermüllte Straßen & Flüsse 

Egal, ob sich der staunende Traveller auf den Straßen Vietnams umblickt, oder ob Du mit einem Boot auf dem Mekong unterwegs bist: Plastikkanister, Müllberge und Dreck sind allgegenwärtige Begleiter. Überall sind Natur und Gewässer von Unrat überzogen. Der Verkehr ist chaotisch. Selbst auf den tausenden Mopeds hängen Plastiktüten und Weichmacher ohne Ende. 

2. Kommunismus United 

Der Kommunismus war in der Geschichte der Menschheit selten ein guter architektonischer Ratgeber. Vietnam wird heute von einer Einheitspartei kontrolliert und die Hochhaus-Silos legen Rechenschaft ab, worum es beim Wohnen geht: Zweckmäßigkeit! 

Die Führung von Staat und Gesellschaft gleicht einer politischen Monokultur. Selbst die jungen Vietnamesen scheinen damit jedoch kein Problem zu haben – ganz im Gegenteil! Schlecht spricht man hingegen über die EU und andere Teile der demokratischen Welt.  

3. UNESCO Weltnatur-Erbe ohne Demut 

Im Schatten des politischen Herrschaftsmonopols schwingt sich – analog zu China – eine unökologische Marktwirtschaft auf. Das südostasiatische Wirtschaftswunder geht dabei völlig auf Kosten der Umwelt. In Nordvietnam liegt die Quang Ninh Provinz. Das 1.500 km² große Gebiet beherbergt 1.960 kleine, malerische Inseln. Eines der unbestrittenen Highlights ist die Halong-Bucht, die mit ihren spektakulären Kalksteinfelsen und smaragdgrünen Gewässern beeindruckt. Eine Bootsfahrt durch dieses UNESCO-Weltnaturerbe ist ein absolutes Muss. Mit Sorgfalt und Umsicht wird die Landschaft hier jedoch nicht behandelt. 

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Weiter südlich liegt das Küstenstädtchen Hoi An, ein charmantes Örtchen am Rande der Seidenstraße mit einer gut erhaltenen Altstadt, in der man das Gefühl hat, in der Zeit zurückzureisen. Hier habe ich das erste Mal “Egg-Coffee” getrunken: Ein kräftiger Kaffee mit einem cremigen Eierschaum. Leider habe ich mir auf einem süßen kleinen Markt, im Sprühregen schlendernd, zwischen Plastikmüll und glitschigen Straßensteinen den Fuß gebrochen. Ein falscher Schritt, und der Urlaub endet schmerzhaft. 

Fazit: Die kulinarischen Genüsse Vietnams sind reich an Aromen. Phở, die traditionelle Nudelsuppe, solltest Du auf den Straßen unbedingt probieren. 
Zugegeben: Vietnam ist nicht unbedingt das ideale Urlaubsziel für anspruchsvolle Reisende. An zu vielen Orten fehlt schlicht die Infrastruktur. Auf Komfort musst Du bereit sein, zu verzichten.  

Themen: UNESCO WeltkulturerbeVietnamHanoiHuêHoi AnSaigonUmweltKommunismusHalong-Bucht
9. Januar 2024 von Tatjana Lackner, MBA
Paul Buchacher spricht mit Politik – & Gesellschaftsexpertin Tatjana Lackner über den Tod der Fußball-Legende Franz Beckenbauer.

SoundCloud: Jänner 2024

8. Januar 2024 von Tatjana Lackner, MBA
Das Jahr beginnt und die Anfragen für Tatjana als Politik- & Gesellschaftsexpertin trudeln bei uns ein. Paul Buchacher stellt die Fragen:

SoundCloud: Jänner 2024

5. Januar 2024 von Tatjana Lackner, MBA

Nicola Hysek (Schlosser)

Danke für die intensiven Spin-Trainings und Einzelstunden! Alle Trainings bei euch sind eine Bereicherung – und es ist so viel Input – jeden Tag ein Stück besser – das ist das Ziel! 🙏🏼

4. Januar 2024 von Tatjana Lackner, MBA
Was haben herausragende und außergewöhnliche Leistungen denn nun gemeinsam? Laut der bildenden Künstlerin und Roman-Autorin Fiona Hernuss sind es vor allem Leidenschaft und Hingabe. Reflektiert und entwaffnend aufrichtig überrascht sie in ihrem Podcast mit geradezu einfühlsam schonungslosem Durchblick. In dieser Folge geht es um das weit verbreitete Vorurteil „Talent“.
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3. Januar 2024 von Tatjana Lackner, MBA

Georg Karl Golser
Opernsänger & Stimm-Coach

Gratuliere! 30 Jahre Schule des Sprechens – Wahnsinn! Tatjana macht ihren Job super und ich fühle mich in der Schule des Sprechens sehr wohl. Es gibt tolle Coaches und die Atmosphäre möchte ich nicht mehr missen. Habe sehr viel gelernt und bin sehr sehr dankbar – lebet hoch!

3. Januar 2024 von Tatjana Lackner, MBA

Elisabeth Czastka

Ich habe soeben die einjährige Sprecherausbildung abgeschlossen und möchte keine Minute an der Schule des Sprechens missen. Die Qualität ist einfach top! […] Eine ganz klare Empfehlung meinerseits! Am Anfang braucht man Geduld und Disziplin, um das Gelernte auch daheim immer wieder zu üben, aber ab der Zwischenprüfung werden die Fortschritte bei der Sprechtechnik größer und die Texte lebendiger!