Filmtipp: Der Nachname

21. Dezember 2022 von Tatjana Lackner, MBA

Okay, keine Frage: “Der Vorname” aus dem Jahr 2018 war deutlich besser als Teil 2 “Der Nachname”. Da ich schon vorgewarnt im Kinosessel saß – von der mäßig guten Filmkritik im Vorfeld und von Kollegen, die den Streifen bereits gesehen hatten, fand ich den Unterhaltungswert völlig in Ordnung. Wahrscheinlich ist es ein Film, der daheim im Wohnzimmer oder auf Netflix am Laptop genauso funktioniert, da er weder die große Kinoleinwand braucht noch irgendwelche Soundeffekte. Ich gehe jedoch immer lieber ins Kino und habe in diesen 87 Minuten einige Male herzhaft gelacht. 

Christoph Maria Herbst und Florian David Fitz bei der Arbeit zuzusehen ist ebenso lustvoll, wie darüber zu staunen, dass Iris Berben wirklich nicht aussieht, wie 72 Jahre. Man nimmt ihr die laszive Ehefrau immer noch ab. 

Fazit: Die gehobene Boulevardkomödie zaubert dem Publikum ein Schmunzeln ins Gesicht. Die Dialoge sind schnell, Wortspiele inklusive und Regisseur Sönke Wortmann hat diesmal Lanzarote als wunderschönen Kulisse für seinen Film ausgesucht. Auch das macht Laune. 

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